ARD, 15. April 2011   ARD-Korrespondenten über die neue Lage in Deutschland
von Bettina Freitag,
Christoph Käppeler, Nicholas Buschschlüter, Silke Engel und Jens Schlüter

Neue Rollenverteiling der Parteien in Deutschland

Ein Super-Gau verändert die Parteienlandschaft

Erst Union und SPD, dann FDP, Linkspartei und Grüne - so war die politische Landschaft nach der Bundestagswahl. Spätestens seit Fukushima ist alles anders: Die Grünen nähern sich dem Status einer Volkspartei, die FDP den vier Prozent - und alle Parteien suchen ihre neue Rolle. Korrespondenten aus dem ARD-Haupstadtstudio analysieren die Lage der fünf großen Parteien.

Die Union ist irritiert
Röttgen und Merkel (Foto: dapd) Weitere Meldungen Alte Gewissheiten über Bord geworfen CDU und CSU wollten längere AKW-Laufzeiten - dann kam Fukushima und plötzlich überboten sich manche in der Union mit Terminen für einen schnellen Atomausstieg. Bettina Freitag über Merkels irritierte Partei. [mehr]

Die SPD hofft:
Steinmeier und Gabriel (Foto: dapd)
Weitere Meldungen Rot-Grün, aber mit etwas weniger Grün Rot-Grün ist plötzlich wieder realistisch. Problem für die SPD dabei: Sie könnte öfter mal zum Juniorpartner werden. Christoph Käppeler berichtet, wie die SPD mit der neuen Rolle umgeht. [mehr]

Die FDP rätselt:
Philipp Rösler (Foto: dpa)
Weitere Meldungen Wie punkten, ohne sich zu verändern? Bei der FDP wächst die Angst vor der Bedeutungslosigkeit. Sie muss sich verändern. Wird es eine Komplettsanierung oder doch eher nur ein Gardinenwechsel? Nicholas Buschschlüter geht dieser Frage nach. [mehr]

Die Linkspartei kriselt:

Gesine Lötzsch und Gregor Gysi. (Foto: dapd)
Weitere Meldungen Selbstzerfleischung und Profilsuche Mit der Angst, an den Rand gedrängt zu werden, geht Die Linke auf ihre ganz eigene Art um: mit wieder aufgelegten Spannungen zwischen Fundis und Realos sowie einer Personaldebatte. Silke Engel über den Zustand der Linkspartei. [mehr]

Die Grünen jubeln:
Claudia Roht (Foto: dpa)
Weitere Meldungen Schwindel im Umfragehoch Die Erfolgskurve der grünen Partei zeigt steil nach oben. Unten auf dem Boden des politischen Alltags versuchen die Parteioberen die Dinge im Zaum zu halten. Sie wissen: Das nächste Tief kommt bestimmt. Jens Borchers berichtet. [mehr]