FREIE WÄHLER erklimmen den Brocken

Wernigerode / Herford, 03. Sept. 2011  Inge A. Riensch und Heinz-Günther Scheffer vertraten die FREIEN WÄHLER Herfords

Zur 2. Brockenwanderung der FREIEN WÄHLER Sachsen-Anhalt hatte Mario Rudolf, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Sachsen-Anhalt, am Wochenende eingeladen.

Für den Bundesvorstand der FREIEN WÄHLER Deutschland ein willkommener Anlass, den Besuch eines der beliebtesten Ausflugsziele Deutschlands im Nationalpark Harz zum Austragungsort des ersten offiziellen bundesweiten „Sommerfestes“ FREIER WÄHLER zu proklamieren.

Ganz gleich, ob „per pedes“ oder mit der traditionellen Brockenbahn – um 13:00 Uhr versammelte der eigens aus Bayern angereiste Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger MdL, begleitet von der Bundesgeschäftsführerin Cordula Breitenfellner und der Bundesschriftführerin Renate Bitz, die Vertreterinnen und Vertreter der 16 Bundesländer am ca. 1.142 m hoch gelegenen Gipfelstein des Brockens, der gleichsam Symbol für Trennung und Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland ist.

Nach einer zünftigen „Jause“ bei bester Fernsicht und guten Gesprächen ging es von dort aus – über die Orte „Schierke“ und „Drei Annen Hohne“ bei Wernigerode – hin zur launigen Abendveranstaltung in der Traditionsgaststätte „Forelle“ im beschaulichen Treseburg.

„Unsere Nachbarn aus Niedersachsen waren ja bereits bei der Premiere in 2010 mit dabei. Wir freuen uns sehr, so viele FREIE WÄHLER aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßen zu können“, so Kathleen Vorhölter, die federführend die Organisation der 2. Brockenwanderung und damit des ersten bundesweiten „Sommerfestes“ der FREIEN WÄHLER Deutschland übernommen hatte.

Für die FREIEN WÄHLER NRW steht bereits am kommenden Wochenende die nächste Zusammenkunft ins Haus. Am 10. Sept. 2011 findet um 14:00 Uhr im Heinrich-Heine-Saal des Düsseldorfer „City-Hostels“ die Gründungsversammlung der Landesvereinigung FREIE WÄHLER NRW mit Parteistatus statt.

Um den Vorsitz bewirbt sich auch Rüdiger Krentz, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER Lippe aus Detmold.

HG Scheffer
Mitglied d. Bundesvereinigung
FREIE WÄHLER Deutschland

Pflegezentrum mit Blick auf den Fluss

Herford, 01.09.2011 Berliner Renafan-Gruppe will nach Herford kommen / 120 Plätze, 40 davon für Demenz-Patienten
VON HARTMUT BRAUN, NEUE WESTFÄLISCHE

Gestaffelt, verschachtelt, gegliedert | FOTO: KIEL-STEINKAMP

Herford. Das Bauwerk ist mehrfach gestaffelt und klar gegliedert: Drei offene Innenhöfe werden von drei- oder viergeschossigen quadratischen Baukörpern umschlossen, die um einem vierten Hof angeordnet sind. In jedem Block ist Platz für je drei Wohngruppen mit bis zu 15 Plätzen. 120 Alte und Pflegebedürftige sollen hier wohnen und betreut werden.

Der Gebäudekomplex mit fast 8.000 Quadratmetern Bruttofläche – geschätzte Kosten 10 – 11 Millionen Euro – ist für das freie Grundstück am Bergertor erdacht worden. Der Herforder Architekt Karsten Monke (Archwerk) hat es für die Park AG (Bad Gandersheim) entworfen.

Die will für die Berliner Renafan AG bauen, eine 1994 gegründete und stark expandierende Pflegeeinrichtung mit Sitz in Berlin und qualitativ anspruchsvollen Pflegeeinrichtungen in mehreren deutschen Großstädten. „Hier wird ein sehr guter, zeitgemäßer, Standard realisiert“, urteilt WWS/Wohnbau-Geschäftsführer Heinz-Dieter Klein.

In den WWS-Räumen stellte Monke die Pläne am Mittwoch einigen Mitgliedern des Bauausschusses und gestern auch der Presse vor. Der WWS gehört das Grundstück; ihr Aufsichtsrat muss dem Verkauf – für 685.000 Euro – zustimmen. Allerdings muss zuvor der städtische Bauausschuss Grünes Licht für das Vorhaben geben.

„Eigentlich sind es zwei Vorhaben in einem“, erläutert der Architekt. Zwei der Quadrate sind zu einem „normalen“ Pflegeheim zusammen gefasst; das dritte ist ausschließlich für demente Bewohner vorgesehen – mit eigenen Küchen für jede Wohngruppe und einem großen Dachgarten.

Zur Werre hin kragt das Gebäude, das wegen der Nähe zum Fluss auf 100 Pfählen und ohne Keller errichtet wird, um einige Meter vor – um auch einem Jahrhundert-Hochwasser ausweichen zu können.

Hier sieht der Planer auch ein „externes“ Café mit großer Terrasse/Biergarten vor – was einem Wunsch vieler Herforder entspricht.

Einige Parkplätze sind stadtauswärts vorgesehen. Die Fassade zur Salzufler Straße wirkt geschickt aufgelockert. Der Neubau, der knapp die Hälfte des 4.600-Quadratmeter-Grundstücks ausfüllt, soll mit dem „Uhren-Haus“ gegenüber eine ansprechende „Tor-Situation“ bilden.

Erste Reaktionen aus dem Stadtrat sind positiv; dass die Plätze in diesem privaten Pflegeheim bald besetzt sein werden, wird nicht bezweifelt. Jetzt sind die Gremien am Zug.

Siehe dazu auch:
http://www.liste2004.de/press/wohnblocks-auch-auf-dem-ehemaligen-niemeier-areal-am-bergertor