Diese Galerie enthält 10 Fotos. Sportler demonstrieren anlässlich der Ratssitzung
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Thesen und Provokationen der CSU-Abtrünnigen Dr. Gabriele Pauli bei Herforder Liste 2004
VON HARTMUT BRANDTMANN UND STEFAN BOSCHER (FOTOS)
Herford. Ein glitzerndes „G“ hängt um ihren Hals. G wie Glamour oder Selbst-Gewissheit? Ein wenig von Beidem vermutlich. Jedenfalls ist die CSU-Abtrünnige Dr. Gabriele Pauli so populär, dass das Elsbach-Restaurant voll besetzt war. Ratsherr Heinz-Günther Scheffer (Liste 2004) hatte eingeladen, und gekommen waren längst nicht nur Sympathisanten der Freien Wählergemeinschaft zum 5. „Parlamentarischen Abend“.
Der wurde in einen Vormittag umgewidmet, denn der Rückweg nach Bayern ist weit. Dort hatte die 51-Jährige promovierte Betriebswissenschaftlerin die Gesellschaft aufgemischt mit Thesen, die so süffig sind wie Weizenbier.
Auch in der Pils-Stadt Herford bekam sie Beifall für ihre Philosophie von Bürgernähe und Zivilcourage: „Wenn man anspricht, was Viele als wahr empfinden, kann man viel bewegen“, verkündete die heutige Vorsitzende des Ausschusses für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit im Bayerischen Landtag.Auf die Sicherheit eines Mandats setzt sich ganz und gar nicht.
Nach 18 Amtsjahren schied die frühere Fürther Landrätin aus, „weil Routine aufkam“. Und nach 30 Jahren verließ sie die CSU, „weil Parteien-Denken Grenzen setzt, vom Guten abhält und die Anerkennung guter Vorschläge aus anderen Fraktionen verhindert.“ Erfolg heiße, sich selber folgen.

Das war ihre zentrale Aussage. Mit dieser Erkenntnis sei sie zu den Freien Wählern Bayerns gekommen, deren Fraktion nach der Landtagswahl am 28. September auf über zehn Prozent kam. „Wir sind frisch, unbefangen und neu. Wir können Fragen stellen, die andere Parteien nicht mehr stellen.“
Die folgenschwere „Verfilzung“ von Mandat und Amt machte sie an den Aufsichtsräten der Landesbanken deutlich: „Wie können Politiker in den Gremien Kontrolle ausüben, wenn sie dort überfordert sind, Zeitung lesen, zu spät kommen, wenn sie dorthin abgeschoben wurden wie auf’s Altenteil?“, fragte Pauli und bekam Beifall zur Antwort.
Neue Westfälische 15.12.2008
„Tischverse“ zum
5. „Parlamentarischen Abend“
der
Freien Wähler Herfords
„Liste 2004 – Initiative für Herford“
am 14. Dezember 2008
im „elsbach restaurant“
verfasst und vorgetragen
von Heinz-Günther Scheffer
Lasst die Botschaft mich verkünden:
Weihnachten steht vor der Tür!
Um zuvor zu resümieren,
deshalb steh’ ich heute hier.
Denn, so haben wir’s gehalten:
Wenn das Jahr allmählich endet,
haben wir, was es beschert’,
kurzerhand zurück geblendet:
Anfangs ging’s recht ruhig an.
Jedenfalls in NRW.
Anders seinerzeit in Bayern,
wenn ich in die Runde seh’.
Dass es so nicht bleiben würde,
ist wohl der „normale“ Lauf.
Ende Januar jedenfalls
kamen Turbulenzen auf.
In der Presse war’s zu lesen:
Jan, der künstlerische Leiter
MARTas, an der Goebenstraße,
mache selbstverständlich weiter!
Doch im Rathaus unterdessen
krönt man Roland Nachtigäller.
Die kulturbefliss’ne Szene
setzt auf Jan als Weichensteller!
Kaum war Ruhe an der Front,
drang an Bürgermeisters Ohren
„korruptionsgefärbter Lärm“ –
irgendwie heraufbeschworen.
Schließlich wurde das Kapitel
nur noch einem angehängt.
Und man spricht von „Eigentor“,
wenn man an das Ende denkt!
Derweil – an der Clarenstraße –
hat ’ne BauVI sich gegründet,
die, was dort entstehen sollte,
absolut misslungen findet.
Im Rathaus – mit gebremster Kraft –
sucht für „pro herford“ man ’nen Leiter
Die „cima“ wirft entnervt das Handtuch.
Und gerne sucht man „inhouse“ weiter!
Schausteller stehen unterdessen
zu Ostern knöcheltief im Schnee.
Die Stadt erklärt, dass hier zu helfen,
sie leider keine Chance seh’.
Herford und das Schaugewerbe …
gerne komm’ ich d’rauf zurück.
Doch zunächst bleibt festzustellen:
Irgendwann hat man auch Glück!
Für den „Kaufhof“ hat die „Liste“
– sozusagen über Nacht –
stadtentwicklungstechnisch klug
den Investor hergebracht!
Schade, dass – weshalb auch immer –
niemand den „Consultor“ nennt!
Ist am Ende der Erfolg
uns’rer Arbeit nicht gegönnt?
Da, der nächste Krisenherd,
weil erneut ein Kaufmann geht,
so dass bei der WWS
einmal mehr Vakanz entsteht.
Kurzerhand gibt es auch dort
über Nacht ’nen Lückenschluss.
So, als hätt’ er d’rauf gewartet
kommt Herr Kasner dort zum Schuss!
Ob uns das den Neubau „rettet“,
diesen „Block“ am Werrestrand
ohne Zugang zum Gewässer,
das liegt nun in seiner Hand!
Auf dem Linnenbauerplatz
fließt aus neu verlegten Rohren
Wasser um’s Piratenschiff.
Und es wettern die Senioren!
Blüten treibt erneut der Streit
In der Sache „Korruption“:
Man darf nicht mehr gratulieren
als der „bösen Taten“ Lohn!
Für die Nahversorgung Herfords
gibt es nunmehr ein Konzept.
Onkel Josef wurde 80
und ein „Wallsteg“ angeschleppt.
Es ist gleichsam wie beim Wall:
Niemand hat das Werk bestellt!
Doch, was schert’s die Politik.
Nur das Monstrum kostet Geld!
Unweit – an der Lipp’schen Bahn –
heißt es gleichsam „Mut zur Lücke“!
Dort entsteht für „teuer Geld“
immerhin ’ne „ganze“ Brücke!
Über sich hinaus zu wachsen,
hat inzwischen Tradition.
Und man fragt sich, wo wir sparen?
Scheinbar nur bei der „Vision“!
Thomas Weber sprach es aus!
Politik hat’s nicht verstanden,
als wir für’s Visionskonzept
wieder keine Mehrheit fanden!
Und auch für die Stiftsgeschichte
gab’s – wer hätte das gedacht –
eine negative Wende
sozusagen über Nacht!
Eine herbe Niederlage
auch für den Geschichtsverein!
’ne herbei gesehnte Spende
traf bei „Villa Schönfeld“ ein.
Eickum hat in diesen Wochen
seiner Schule Dach gerichtet.
Und Familie Hönerhoff
hat zur Stiftung sich verpflichet
Vielleicht gibt’s auf dieser Basis
Auch für and’re Schulen Paten?
Sei ’s für Sport- und Mensabauten
für die „Kids“ im Werregarten
Ein’s bleibt heute festzustellen:
Es ist das, was uns vereint,
uns’re Stadt voran zu bringen,
auch, wenn ’s manchmal schwierig scheint.
Wichtig ist der Dialog,
ob Verwaltung, oder Rat!
Denn der Bürger Urteil lautet:
Unter ’m Strich zählt nur die Tat!
Diese Losung möge gelten,
Antrieb sein für ’s Neue Jahr!
Uns’re Stadt nach vorn zu bringen –
ehrlich, fleißig, bürgernah!
Denn, da sind wir uns doch einig:
Es wird Zeit, dass ’was geschieht!
Dennoch wünsch’ ich – nach dem Vortrag –
unpolitisch Appetit!
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Herford, 02. Dezember 2008 Fürther Landrätin nach Herford eingeladen!
„Unser 5. „Parlamantarischen Abend“ wird ausnahmsweise vormittags stattfinden“, sagt Heinz-Günther Scheffer, Vorstands- und Ratsmitglied der Freien Wähler Herfords „Liste 2004 – Initiative für Herford„. „Damit haben wir uns nach Frau Dr. rer. pol. Gabriele Pauli MdL (Freie Wähler Bayerns) gerichtet, die uns heute ihre verbindliche Teilnahme zusagen konnte, nachdem endlich die Ausschusstermine des Bayerischen Landtags bekannt sind.“
Ursprünglich hätte der diesjährige Parlamentarische Abend bereits am 08. Dezember stattfinden sollen.
Nun wird das erste kleine Jubiläum in Form eines Vormittagsempfangs am 14. Dezember um 11:00 Uhr im „elsbach restaurant“ stattfinden.
Die ehem. Fürther Landrätin und heutige Vorsitzende des Ausschusses für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit wird am Samstagabend – nach ihrem letzten Termin – mit dem Pkw anreisen. Abends ist ein Treffen mit dem Vorstand der „Liste“ geplant. Am Sonntagvormittag wird Frau Dr. Pauli mit den Freien Wählern Herfords, Freunden und Gästen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern am 5. Parlamentarischen „Abend“ der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ teilnehmen.
Wie die Mitglieder und Sympathisanten der „Liste 2004“ war Frau Dr. Pauli als ehem. CSU-Mitglied und Fürther Landrätin bekanntlich nicht mehr mit den verkrusteten Strukturen und der sich daraus ergebenden Politik im Freistaat Bayern einverstanden und hat entsprechend aufbegehrt. Die weitere Entwicklung ist hinlänglich bekannt.
Frau Dr. Pauli ist sodann – ebenfalls analog unseres Vorgehens – den Freien Wählern beigetreten, die in Bayern jüngst – aus dem Stand – ein Ergebnis von 10,2 % erzielt haben.
Die Einladungen ergehen in diesen Stunden. Anmeldungen erfolgen sodann über H.G. Scheffer, Telefon: 05221 / 92 95 45 und 0160 / 92 60 58 60, oder hg.scheffer@liste2004.de sowie über D. Brumberg, Telefon: 05732 / 90 41 70 und 0172 / 72 77 0 33 oder d.brumberg@liste2004.de
„Liste 2004 – Initiative für Herford„
Der Vorstand
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