Diese Galerie enthält 12 Fotos. Gedenken an die Reichsprogromnacht
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Herford, 06. Nov. 2008 Wollbrink: „Es war unmittelbares Handeln gefordert!“
Morgen sei der Presse zu entnehmen, dass er verfügt habe, das „HudL“ (Haus unter den Linden) unverzüglich zu schließen, weil dort z.T. Gefahr für Leib und Leben der Nutzer bestehe, so der Bürgermeister anlässlich seines heute erfolgten Anrufs.
„Er wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass mir möglicherweise bekannt sei, dass man sich bereits seit drei Jahren im Rechtsstreit mit der dort im Rahmen der Umbauarbeiten tätig gewesenen Trockenbaufirma befinde, die beim „HudL“ die Innenausbauarbeiten – u.a. die Bekleidung mit F-90-Platten – ausgeführt habe“, sagt Heinz-Günther Scheffer, Vorstands- und Ratsmitglied der freien Wähler „Liste 2004 – Initiative für Herford„. „Natürlich war mir das nicht bekannt.“
Gestern habe auf Veranlassung des LG Bielefeld ein Ortstermin mit einem Gutachter stattgefunden. Dieser habe sich anschließend gemeldet und darauf hingewiesen, dass der örtlich geforderte Brandschutz nicht gegeben und möglicherweise auch die Tragfähigkeit der Decken nicht gewährleistet sei. Darauf habe er – Wollbrink – die Einstellung der Nutzung des HudL verfügt.
„Meine sich sogleich ergebenden Nachfragen, ob die Stadt Herford selbst in die örtl. Bauleitung involviert gewesen sei und ob dem von der Stadt Herford beauftragten und örtlich eingesetzten Herforder Architekturbüro Zander und Kronshage in dem seit drei Jahren laufenden Verfahren u.U. ein Bauleitungsmangel angelastet werde, vermochte der Bürgermeister nicht zu beantworten“, so Scheffer.
Dem Architekturbüro Zander und Kronshage wurden aktuell durch die WWS GmbH die Architekturleistungen für das Großbauvorhaben „Wohnen am Wasser“ auf dem ehem. Niemeier-Grundstück am Bergertor erteilt.
Zuvor war der Zuschlag bereits im Versteigerungstermin dem Herforder Architekten Fritz Steinmann erteilt worden, der später – nach anwaltlicher Begleitung – durch die WWS GmbH finanziell abgefunden wurde.
Zwischenzeitlich hatte es – im Auftrag der WWS GmbH – „eine Art Architektenwettbewerb“ dreier beteiligter Planungsbüros gegeben. Das Ergebnis verwarf die WWS sodann, um dem Büro Zander und Kronshage den Zuschlag für das durchaus umstrittene Bauvorhaben zu erteilen.
Die seinerzeitige Einsteigerung zum Erwerb des Niemeier-Areals durch die Stadt Herford geht auf einen offiziellen, sodann von allen Fraktionen mitgetragenen Vorschlag Heinz-Günther Scheffers zurück, der mit seinem Vorschlag allerdings verbunden hatte, auf dem ehem. Niemeier-Areal – an der Achse Herford-Bad Salzuflen – eine zeitgemäße Hotelanlage mit Erlebnisgastronomie am Wasser – quasi als Reminiszenz hinsichtlich der Herforder Badeanstalt – zu errichten.
„Liste 2004 – Initiative für Herford„
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Herford, 04. Nov. 2008 „Loss of Control“ rangiert an erster Stelle!
Bereits zur Zeit Berndt Krietes als kaufm. Leiter MARTas hat Heinz-Günther Scheffer, Vorstands- und Ratsmitglied der freien Wähler „Liste 2004 – Initiative für Herford“ einen Kontakt zwischen den MARTa-Verantwortlichen und dem Auswärtigen Amt in Berlin hergestellt, welches allmonatlich in seinem Großverteiler („Newsletter“) auf die aus dortiger Sicht herausragenden Veranstaltungen auf Deutschlands Bühnen, Museen und Sportstadien hinweist.
Schließlich war es MARTa-Interimsgeschäftsführer Magnus Kasner, der Scheffer per 11. Januar 2007 berichten konnte, dass es ihm gelungen sei, die von Scheffer hergestellte Verbindung zum Auswärtigen Amt endlich für MARTa zu nutzen.
Der heute vom Auswärtigen Amt versendete November-Großverteiler (Auszug siehe unten) erwähnt die aktuelle MARTa-Ausstellung „Loss of Control“ erfreulicherweise an erster Stelle:


Herford, 04. Nov. 2008 „Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat Vorrang!“
Für die heutige Sitzung des Verkehrsausschusses gibt es eine Beschlussvorlage TOP A.10 – Bevorrechtigung des Radverkehrs bei Querungen im Zuge des Wallringes, die zum Beispiel unter
http://www.rathaus.herford.de/sdoffice/pdfdocs/T16414.pdf
(einfach d’rauf klicken)
geöffnet und gelesen werden kann. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17:00 Uhr im Technischen Rathaus.
Die Stadtverwaltung Herford hat – als „fahrradfreundliche Stadt“ – bei einem Hannoveraner Büro im Sommer d.J. vorgestellte Gutachten in Auftrag gegeben, in welchen die in der Vorlage erwähnten vier „Kreuzungen“ (s. Fotos) untersucht und deren Umbau zeichnerisch/planerisch aufgezeigt werden.
Bündnis 90/Die Grünen und durchaus ein großer Teil der SPD begrüßen die Vorschläge. Dies war den Pressemitteilungen wiederholt zu entnehmen.
Die CDU wird aktuell nicht zustimmen. Sie dürfte auch kaum Interesse daran haben, die Bürgerinnen und Bürger bereits mit den nächsten, von niemandem bestellten Experimenten zu konfrontieren.
Die unabhängige Wählergemeinschaft „Liste 2004 – Initiative für Herford“ hat ebenfalls erhebliche Bedenken bzgl. des Vorschlags der Verwaltung. So wird u.a. die Gefahr gesehen, dass – besonders ortsunkundige Verkehrsteilnehmer – die kreuzenden Radler, Jogger, Walker und Fußgänger etc. „auf die Haube nehmen“. Dies auch, zumal immer weder zu beobachten ist, dass viele Autofahrerinnen und -fahrer die „schwächeren Verkehrsteilnehmer“ z.T. nicht einmal wahrnehmen. Dies besonders auch dann, wenn sie selbst nicht auch mal mit dem Rad am Straßenverkehr teilnehmen.
„Als ortskundiger Verkehrsteilnehmer darf ich hingegen von mir sagen, dass ich dort, wo der Wall kreuzt, sowieso Schritttempo fahre, mich langsam an den querenden Wall heran taste und nicht selten sogar anhalte, um die kreuzenden „Läufer“ durchzuwinken“, so Vorstands- u. Ratsmitglied der freien Wähler „Liste 2004“ Heinz-Günther Scheffer. „An der Bielefelder Straße ist ohnehin jede Baumaßnahme überflüssig, da – bedingt durch den vorh. verkehrsberuhigten Ausbau – hier bereits jetzt „rechts vor links“ gilt.“
Insgesamt sieht die „Liste 2004“ die Notwendigkeit der Baumaßnahme/n, für die von der Verwaltung Baukosten in Höhe von rd. € 46.000,00 angegeben werden, gegenwärtig nicht. Zu den Kosten kommen i.ü. die Kosten für die „Gutachten“ , Planungs- und Baunebenkosten etc. hinzu.
„Ich gehe – nach dem gegenwärtigen Stimmungsbild – davon aus, dass der Beschlussvorschlag der Verwaltung heute keine Mehrheit findet“, sagt Scheffer. „I.ü. fordern wir weiterhin die seit Baubeginn überfällige Vorlage eines ganzheitlichen Konzeptes für den Aus-, bzw. Umbau der gesamten Wallanlage einschl. aller Unter- und Überführungen sowie die Darstellung der Gesamtkosten und einen realistischen Bauzeitenplan.“
Es war bereits ein ebenso typischer wie gravierender Fehler, auch bei dieser wegweisenden Großbaumaßnahme eingangs auf einen in solchen Fällen üblichen Architekten-Wettbewerb wiederum ganz verzichtet zu haben.
Nach einem erfolgreichen Wettbewerb hätten wir die interessierten Bürgerinnen und Bürger in die weiteren Entscheidungen einbeziehen können. Statt dessen quälen wir uns jetzt in jeweils umstrittenen Etappen um den Wall.
„Liste 2004 – Initiative für Herford„
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