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Konzept Herrn Professor Dr. Matthias Wemhoffs aus März 2006
Auch beim ‚Museum am Münster‚ dringen leider nur recht wenige der wesentlichen Informationen an die Öffentlichkeit, so dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wieder einmal darauf angewiesen sind, ihr Urteil auf der Grundlage weniger Informationen fällen zu sollen, bzw. zu müssen.
Die Initiative für Herford präsentiert daher an dieser Stelle erneut die überzeugende Nutzungskonzeption Herrn Professor Dr. Matthias Wemhoffs aus März 2006, die – im Auftrag der Stadtverwaltung Herford – durch Herrn Professor Dieter Haselbach, Seniorpartner der ICG culturplan Unternehmensberatung GmbH, Berlin, vollinhaltlich bestätigt worden ist.
Wir wünschen Ihnen/Euch Freude an der Geschichte unserer Stadt sowie der ehrgeizigen Planung und Nutzungskonzeption zum ‚Museum am Münster!
Nutzungskonzeption anschauen.
(Das hoch interessante Konzept umfasst 24 Seiten, wodurch im Einzelfall längere Ladezeiten entstehen.)
Ihre/Eure Initiative für Herford
Liste 2004 begrüßt den Vorschlag des Geschichtsvereins!
Dass die Ratsparteien CDU, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und „Liste 2004 – Initiative für Herford“ die Vorlage der Verwaltung zum Musem am Münster (MaM) in der Ratssitzung am 15. Juni mehrheitlich zurück weisen konnten, um so ein „Aus“ für das Museum am Münster zu verhindern, hat sich als richtig erwiesen.
Entsprechend der Beschlusslage vom 15. Juni konnten so erneut Gespräche mit dem Verein für Herforder Geschichte und dem Herforder Kunstverein geführt werden. Der Verein für Herforder Geschichte e.V. hat nunmehr einen dezidierten Vorschlag eingebracht, der – unter Berücksichtigung der aktuell bekannten Parameter – ein konsensfähiges weiteres Vorgehen aufzeigt.
Der Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages zur unentgeltlichen Überlassung des Grundstücks zur Errichtung des Museums am Münster möge – außer einem Mindestmaß an Planungssicherheit – die Chance bieten, neben der „Dieter-Ernstmeier-Stiftung“ z.B. Zustifter und Sponsoren für die Realisierung des ehrgeizigen Museumsprojektes zu gewinnen.
Eine Stadt der Größenordnung Herfords mit deutlich unter 100.000 Einwohnern benötigt dringend mehr als ein so genanntes „Alleinstellungsmerkmal“.
Das stadt- und stiftsgeschichtliche Museum bietet hier eine deutliche Herausforderung. Rat und Verwaltung wären schlecht beraten, ginge man weiter davon aus, sich bezüglich der städtischen Verpflichtung zur Präsentation der einmaligen Stadt- und Stiftsgeschichte abseits stellen zu können. Ausgerechnet hier den Blick ausschließlich in Richtung „Dieter-Ernstmeier-Stiftung“ zu lenken, wäre grotesk.
Dieter Ernstmeier hat einen wichtigen Impuls gegeben und mit seiner großzügigen Anfinanzierung in Höhe von derzeit 2,6 Millionen Euro eine solide Basis geschaffen.
Rat und Verwaltung sind gefordert, daran mitzuwirken, potentielle Zustifter und Sponsoren zu gewinnen und nicht etwa zu verprellen, um so unter anderem dem wachsenden Interesse besonders auch junger Menschen an der einmaligen Geschichte Herfords zeitnah gerecht zu werden.
Wann und wie es auf der Baustelle ‚Linnenbauerplatz‘ weitergeht, fragen sich nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, die dabei waren, als am 20. Juni – also vor nunmehr über 6 Wochen – auf dem Linnenbauerplatz der 1. Spatenstich erfolgte.
Dies fragt sich aber auch Heinz-Günther Scheffer, Ratmitglied der unabhängigen Ratspartei „Liste 2004 – Initiative für Herford“ und Mitglied u.a. auch im Bau- und Umweltausschuss der Stadt Herford.
„Nachdem uns bei zahlreichen städt. Bauvorhaben unter anderem die Kosten davon gelaufen sind, schauen wir halt hin“, sagt Scheffer, „zumal es auch bei diesem Bauvorhaben bereits in dieser Phase zahlreiche offene Fragen gibt.“
Von Interesse war für Scheffer u.a. auch das Material, mit welchem der am oberen Rand schließlich rd. 150 m² messende Krater der inmitten des vollflächigen Bodendenkmals „Mühlengericht“ eingebauten Zisternen verfüllt wurde. Dies, zumal die verfüllten Flächen anschließend überirdisch bebaut werden, weshalb Nachsackungen möglichst ausgeschlossen werden sollten.
„Wenn man sich in solchen Fällen bzgl. des Verfüllmaterials und/oder dessen Herkunft nicht sicher ist, gibt es am Bau ein einfaches Mittel der Überprüfung“, sagt Scheffer, „man fährt einem Baustellenfahrzug einfach mal hinterher.
So sei er einem die Baustelle mit Füllmaterial beliefernden Lkw mit Anhänger und Diepholzer Kennzeichen nachgefahren. „Ich hatte eigentlich damit gerechnet, am Bergertor zu landen, wo weiterhin in einer inzwischen zunehmend bewachsenen Halde die geschredderten ehem. Niemeier-Baulichkeiten lagern.“
Nicht geglaubt habe er hingegen, dass er auf einer Deponie in Porta Westfalica, OT Hausberge, landen würde, wo man das Diepholzer Gespann mit einem Bagger der örtlich eingesetzten Baufirma beladen habe, um den Abraum nach Herford zu fahren und am Linnenbauerplatz in das Herforder Bodendenkmal zu kippen.
Auf Scheffers schriftlichen Eingaben gegenüber dem städt. Baudezernat, die Arbeiten sofort einstellen zu lassen und das vollkommen ungeeignete „Verfüllmaterial“ unmittelbar entnehmen zu lassen, teilte der städt. Bauleiter Buchholz Scheffer am 05. Juli mit, verwaltungsseitig sei er angewiesen worden, keinerlei Auskünfte erteilen zu dürfen. Auskünfte, dies habe der Bürgermeister verfügt, dürfe ausschließlich Herr Wulfmeyer erteilen, der jedoch für Scheffer – trotz umfangreicher Bemühungen – ganztägig unerreichbar blieb und auf die ihm wiederholt übermittelte Bitte um Rückruf nicht etwa reagierte.
Die Verfüllarbeiten auf dem Linnenbauerplatz wurden derweil auf Hochtouren fortgesetzt!
Nachdem das „Füllmaterial“ auf dem Linnenbauerplatz vollflächig mit Schotter überdeckt worden war, versuchte Wulfmeyer schließlich – nach Feierabend der örtl. eingesetzten Baufirma – die begründeten Sorgen Scheffers per Email zu zerstreuen:
„Ihre Ausführungen bei der aktuellen Maßnahme zeigen wiederum, dass Sie offensichtlich Zweifel an der ordnungsgemäßen Abwicklung einer Baumaßnahme durch die Verwaltung und damit an der Kompetenz der handelnden Mitarbeiter haben. Dem möchte ich im Namen des Bürgermeisters deutlich entgegentreten und Sie bitten, Ihr künftiges Handeln zu überdenken. Es ist aus unserer Sicht weder die originäre Aufgabe von Ratsmitgliedern, derartige Bauaufsicht zu betreiben, noch ist es in der Sache dienlich“, so heißt es im Schreiben Wulfmeyers vom 05. Juli wörtlich.
Statt dem nachzugehen, dass wir uns leichtfertig Abraummaterial von einer Deponie in Hausberge in unser Bodendenkmal „Mühlengericht“kippen lassen, auf welchem künftig gar ein wasserbespielter Platz für Groß und Klein errichtet werden soll, heißt es doch tatsächlich im offiziellen Schreiben der Verwaltung, der Füllboden werde auf dem Bauhof des Unternehmers gemischt und es würden regelmäßig Proben vom Gutachter gezogen, um die Eignung des Materials zu prüfen, etc. so Scheffer.
Wieder einmal ist die Verwaltung also, statt den Mängeln konsequent nachzugehen, mit der ausführenden Baufirma auf Schulterschluss gegangen.
Man könnte wie manche enttäuschte Bürgerin und manch enttäuschter Bürger angesichts solcher Zeilen resignierend den Kopf in den Sand stecken.
Die unabhängige Ratspartei „Liste 2004 – Initiative für Herford“ hat sich dazu entschlossen, auch diesbezüglich nicht aufzugeben. Möge schließlich die Erkenntnis reifen, dass Fehler zwar menschlich sind; aber nicht selten auch von vorn herein ausgeschlossen werden könnten.
„Eigentlich würde es oftmals schon reichen, wenn man bei der Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben die gleichen Maßstäbe wie z.B. beim Bau der privaten Doppelgarage anlegen, bzw. anwenden würde“ sagt Scheffer. „Die Kreativität und Verantwortlichkeit, die man dort entwickelt, wo man die Kosten selbst zu tragen hat, sollten halt auch dann gelten, wenn wir das Geld unserer Bürgerinnen und Bürger verplanen und ausgeben.“
Scheffer blieb also am Ball. Per 08. Juli wandte er sich erneut schriftlich an den Baudezernenten, bzw. dessen Vertreter im Amt – vergeblich.
Auch auf sein weiteres Schreiben vom 16. Juli blieb Scheffer ohne jede Antwort. Inzwischen musste er erfahren, dass sowohl der Baudezernent als auch der Scheffer genannte Vertreter Wulfmeyer zeitgleich im Urlaub seien.
„Bei allem Verständnis für Urlaub ein für mich unglaublicher Vorgang“, sagt Scheffer, zumal in dieser Zeit u.a. der VMR-Verkauf anstand und – mit Überraschungseffekt – weitgehend über die Bühne gegangen ist. Verwaltungsseitig befasst und verantwortlich involviert auch hier der Baudezernent und Dieter Wulfmeyer.
Schließlich erhielt Scheffer am 23. Juli ein Schreiben des Vorzimmers des Baudezernenten, in welchem es hieß, der Dezernent befinde sich noch bis zum 30. Juli im Urlaub. Auf seine wiederholte schriftliche Nachfrage gegenüber dem Vorzimmer des Dezernenten, wer diesen während seines Urlaubs nunmehr vertrete, blieb Scheffer bis zur Rückkehr des Dezernenten ebenfalls ohne jede Antwort.
„Nach seiner Rückkehr habe ich den Dezernenten dann wiederum selbst wiederholt angeschrieben, und darum gebeten, mich wissen zu lassen, wie es beim Bauvorhaben „Linnenbauerplatz“ weitergehe und was vor allen Dingen bzgl. des untauglichen „Füllmaterials“ veranlasst worden sei, berichtet Scheffer.
Am Donnerstag hat Scheffer vom Baudezernenten, der seit dem wiederum abwesend ist, folgende Nachricht erhalten: „Auf Ihre Anfrage welche Schritte seitens der Verwaltung aufgrund Ihrer Schreiben erfolgt sind, erlaube ich mir auf den Schriftsatz von Herrn Wulfmeyer vom 05.Juli zu verweisen. Insofern ich zu anderen Erkenntnissen gelange, werde ich Sie selbstverständlich darüber in Kenntnis setzen.“
Schneller hat die ausführende Firma reagiert. Sie hat die unabhängige Ratspartei „Liste 2004 – Initiative für Herford“ per 16. Juli anwaltlich auffordern lassen, die ihre Arbeiten betreffenden Fotos der Baustelle „Linnenbauerplatz“ aus dem Internet zu entfernen.
Heinz-Günther Scheffer
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‚Transport-Riese‘ Rhenus Veniro kauft Verkehrsbetriebe Minden-Ravensberg (VMR)
Der Tagespresse ist zu entnehmen, dass die Verkehrsbetriebe Minden-Ravensberg vom Logistikunternehmen Rhenus AG erworben worden sind.
Die Verträge – so weiß die Presse zu berichten – seien bereits am Freitag letzter Woche unterzeichnet worden.
Als Mitglied des Rates als auch der befassten Ausschüsse sowie als Mitglied der zusätzlich eingesetzten Arbeitsgruppe ÖPNV hätte ich erwartet, bzgl. dieser Entwicklung und des aktuellen Sachstandes seitens der Verwaltung und nicht durch die Presse informiert worden zu sein.
Eine rechtzeitige offizielle Information bzgl. solcher Transaktionen und ihrer zu erwartenden Folgen muss einfach gewährleistet sein, um z.B. auch Zeitung lesenden, direkt und indirekt betroffenen Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar Rede und Antwort stehen zu können.
Generell ist leider auch weiterhin ein mangelnder Informationsfluss zu beklagen. Dabei hatte es im Wahlkampf sowie eingangs der Ratsperiode 2004-2009 geheißen, „Transparenz“ laute künftig die Losung!
Klar, dass wir uns inmitten der Urlaubszeit befinden. Diesbezüglich hat sich allerdings auch ein „Konzern Stadt“ so einzurichten, wie es die Erfordernisse gebieten. So kann es natürlich nicht sein, dass anlässlich solch gravierender, noch dazu unmittelbar absehbarer Entscheidungen verwaltungsseitig verantwortlich involvierte Mitarbeiter zeitgleich urlaubsabwesend sind und Zuständigkeiten nicht einmal zugeordnet werden können.
Es stellt sich die Frage, wann man im Rathaus mehr weiß, als die örtliche Presse berichtet? Schließlich geht es hier um viele Arbeitsplätze sowie die Mobilität und damit Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sowie unserer Gäste aus linienmäßig vertakteten angrenzenden Kommunen.
Recht möge der Bürgermeister behalten, wenn er gegenüber der Presse seiner Hoffnung Ausdruck gibt, „vielleicht seien die Vorstellungen von Rhenus ja so gut, dass man nur noch Beifall geben könne“!
Heinz-Günther Scheffer
stv. Vorsitzender und Ratsmitglied
der unabhängigen Ratspartei
„Liste 2004 – Initiative für Herford“
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