Verwaltungsumbau endgültig gescheitert

1197296528Wappen-Herford-bunt.jpgEs ist wirklich alles andere als erfreulich, dass sich neuerlich WWS, „Elsbach“, Pro Herford und MARTa als finanzielle „Großbaustellen“ darbieten.

Die vom Bürgermeister ursprünglich angestrebte „Verwaltungsreform“ hat binnen kürzester Zeit ganz erhebliche Blessuren hinnehmen müssen, die auch an den offensichtlich z.T. fachlich überforderten Führungskräften nicht spurlos vorüber gegangen sind?

Erschwert wird die diesbezügliche Beurteilung letztlich durch das weiterhin einhergehende Informationsdefizit, bzw. den Umstand, die jeweiligen Entwicklungen nicht rechtzeitig und umfassend sowohl sachlich ehrlich als auch kompetent zu thematisieren.

Verwiesen sei in dem Zusammenhang u.a. auf die unsägliche, insofern leider typische aktuelle Ratsdebatte zum laufenden Haushalt sowie die Aussagen des Kämmerers zu der Höhe des Defizits des laufenden Jahres.

Zu unterstützen ist die offensichtliche Einsicht des Bürgermeisters, „Profis“ von außen in städtische Geschäftsführer- Positionen zu berufen.

Wenn man wesentliche Teile der Verwaltung nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen organisiert, so bedingt das die Bestellung entsprechend qualifizierter Fachleute für die Führungspositionen. In dem Zusammenhang den Fokus ausschließlich auf die Kosten qualifizierten Personals zu richten, wie von den Fraktionen der „Großen Koalition“ verlautet, spiegelt hingegen eine weitere unprofessionelle, um nicht zu sagen inkompetente Einschätzung und Bewertung wider.

Interessant ist bzgl. der Bewertung der aktuellen Defizite der Pro Herford GmbH, an deren Spitze selbstverständlich ein Marketing-Profi stehen sollte, dass nun transparent ist, wie viel Geld für dilletantisches Stadtmarketing ausgegeben wird. Früher verschwanden die aktuell offen gelegten Kostenpositionen an verschiedenen Stellen des städtischen Haushalts?

Was die davon laufenden Kosten auch bei der WWS / Elsbach betrifft, so muss sich natürlich u.a. der dortige Aufsichtsrat die Frage stellen lassen, ob die Verluste nicht angesichts der bekannten Zahlen frühzeitig erkennbar waren. Hätte man früher genau/er hin geschaut, hätte man auch schon früher Anzeichen dafür erkennen müssen.

Insgesamt wird immer deutlicher, dass die zuletzt versuchte, letztlich nur in Teilen und inkonsequent umgesetzte Neustrukturierung der Verwaltung und ihrer Gliederungen in kürzester Zeit gescheitert ist.

Der Umbau der Verwaltung hin zum propagierten „Konzern Stadt“ erfordert sowohl Kompentenz als auch Konsequenz.

Experimente können und sollten wir uns jetzt nicht mehr leisten. Exponierte Positionen gar als „Bewährungsmaßnahme“ auszuloben, wäre geradezu beispielhaft für einen weiteren experimentierenden Ansatz, Herr Bürgermeister.

‚MARTa Herford ist ein Teil meines Lebens geworden!‘

'MARTa Herford ist ein Teil meines Lebens geworden!'chin. Stadtplanerin wirbt für EXPO 2010 in Shanghai (China)

„MARTa Herford ist ein Teil meines Lebens geworden“ sagt die chinesische Architektin und Städteplanerin Yang Yan.

Auf Initiative des Herforder Ratsmitgliedes Heinz-Günther Scheffer hatte die einstige Architektur-Studentin aus Shanghai Mitte Dezember 2004 an der Bauhaus-Universität Weimar im Fachbereich „Europäische Urbanistik“ mit einer Arbeit über MARTa zum Thema „MARTa – solo or concerto“ ihr Zweitstudium abgeschlossen.

Dazu schrieb seinerzeit Prof. Dr. Dieter Hassenpflug vom Institut für Europäische Urbanistik (IfEU) an Scheffer:

Lieber Herr Scheffer,

hier (s.u.) schon einmal ein paar Zeilen zu der (ganz ordentlichen!) Arbeit. Da dieses Statement gewisse Bewertungen enthält, die jedoch noch nicht Prüfungsgegenstand sind, bitte ich dringend, mit einer öffentlichen Weitergabe noch bis kommenden Dienstagnachmittag zu warten. Ich bitte dafür um Verständnis.

Beste Grüße von
Ihrem
Prof. Dieter Hassenpflug

MARTa – solo or concerto

Am 14. Dezember verteidigte Yang Yan ihre Master-Arbeit am Institut für Europäische Urbanistik (IfEU) an der Bauhaus-Universität Weimar.

In ihrer Abschlussarbeit setzt sich die chinesische Stadtplanerin mit der Frage auseinander, wie die “Energien” bzw. die Potenziale, die der Bau des Stararchitekten Frank Gehry an der Goebenstrasse der Stadt Herford zuführt, für deren weitere Entwicklung genutzt werden können.
Was ist in stadtplanerischer und städtebaulicher Perspektive zu tun, um diese Energien freizusetzen?

Ihre Antwort lautet: Es genüge nicht, nur auf MARTa zu setzen. Dieses Leuchtturm-Projekt sei nur der Anfang eines urbanen Restrukturierungsprozesses, in dessen Verlauf es gelingen müsse, die mittelalterlich geprägte Herforder Altstadt mit dem neuen Kulturzentrum in Verbindung zu setzen. Insbesondere sollte die räumliche Nähe zum Quartier Radewig genutzt werden, um Synergien zu nutzen.

Im einzelnen “beleuchtet” die Master-Arbeit die wachsende Rolle von so genannten “Leuchtturm-Projekten” in der gegenwärtigen Stadtplanung, zeichnet ein facettenreiches Porträt der Stadt Herford, rekonstruiert die Geschichte und den Realisierungsprozess des neuen Kunst- und Design-Tempels und schließt mit konzeptionellen Ansätzen für das zukünftige Zusammenwirken von Innenstadt und MARTa.

Es wird deutlich, dass dieses Gebäude die Stadt nachhaltig verändern wird und dass es von Niveau und Qualität weiterer Entscheidungen abhängt, in welche Richtung dieser Veränderungsdruck Herford führen wird.

Jetzt – knapp zwei Jahre später – ist die engagierte junge Asiatin erneut bei Scheffer eingezogen, um als Mitarbeiterin des Chefplaners für die EXPO 2010 in Shanghai, Prof. Dr.-Ing. WU Zhiqiang sowie des Chefarchitekten für die Olympischen Spiele 2008 in Peking, Prof. Dr. Qian Feng, von Herford aus u.a. für diese Veranstaltungen zu werben.

Zusammen stellten Yang Yan und Scheffer am Freitag die computergestützte Animation der Weltausstellung im Herforder Rathaus Kämmerer Manfred Schürkamp in dessen Eigenschaft als Vertreter des Bürgermeisters sowie als Mitglied des Präsidiums der Internationalen Hanse vor.

Sie rege an – so die „Botschafterin der EXPO 2010“ – dass sich MARTa Herford, selbst Projekt zur EXPO 2000 in Hannover, in vier Jahren auf der EXPO 2010 präsentiere.

Denkbar sei zum Beispiel eine Beteiligung einiger der bereits zahlreich auch in China erfolgreich aktiven Firmen aus Herford und Umgebung unter dem Dach MARTas als Symbol dafür, dass es in einer täglich globaleren Welt darauf ankomme, eben neue Wege zu gehen.

In dem Zusammenhang könnte es auch interessant sein, z.B. den bereits seit dem 14. Jahrhundert bestehenden Bund der Internationalen Hanse mit seinen derzeit immerhin 163 Mitgliedstädten aus 15 europäischen Ländern als Vehikel für das Zusammenwachsen über Landesgrenzen hinaus nutzbar zu machen.

„Nachdem ich im Rahmen der alljährlich stattfindenden, so genannten Hansetage des international verzweigten Städtebündnisses über Zwolle (Niederlande) bis nach Riga (Lettland) oder Tartu (Estland) teilgenommne habe, frage ich mich, weshalb sich die hochkarätig besuchten Treffen weitgehend in volkloristischen Aktivitäten erschöpfen“, sagt Scheffer. „Anliegen der Hanse war ursprünglich der Handel. Dieser Gedanke sollte gerade auch in der heutigen Zeit Antrieb sein.“

Dies sieht auch Kämmerer Manfred Schürkamp nicht anders, der dem Präsidium des Internationalen Hansebundes angehört, in welchem Herford seit der Auflebung des Westfälischen Hansebundes im Jahre 1993 durch Hansestädte aus Hessen, Niedersachsen und Westfalen eine dauerhaft exponierte Rolle zukommt.

So ist Herford Standort des Hansekontors des Westfälischen Hansebundes, was automatisch mit sich bringt, dass der jeweils amtierende Herforder Bürgermeister – so, wie der amt. Bürgermeister der freien Hansestadt Lübeck Vormann der Internationalen Hanse ist – gleichzeitig als Vormann der Westfälischen Hanse vorsteht.

Da auch der Internatinale Hansebund künftig in Verbindung zu Städten im asiatischen Raum treten möchte, schlossen Schürkamp und Scheffer es im aktuellen Gespräch mit Frau Yang Yan als der Botschafterin der EXPO 2010 in Shanghai nicht aus, dass es denkbar sein könnte, auch mit Hansereisenden höchst offiziell die EXPO 2010 in Shanghai zu besuchen.

Die Fotos zeigen den Besuch des Vizepräsidenten der Tongji Universität Shanghai Shaozang Zhu und des stv. Leiters des Deutschen Akademischen Institutes der Tongji University Shanghai Prof. Li Guoqiang am Montag dieser Woche anlässlich ihres MARTa-Besuches sowie einen offiziellen Besuch Frau Yang Yans bei Chefdesigner Manfred Junker des Herforder Küchenherstellers Poggenpohl. Poggenpohl betreibt – neben seinen zahlreichen erfolgreichen Aktivitäten auch in Asien – bereits unter anderem in Shanghai und Peking Show-Räume für Küchen aus Herford.

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‚Initiative für Herford‘ vor Ort im Quartier ‚Virchowplatz‘

'Initiative für Herford' vor Ort im Quartier 'Virchowplatz'Ihren im 14-tägigen Rhythmus stattfindenden „Kommunalpolitischen Stammtisch“ nahm die unabhängige Ratspartei „Liste 2004 – Initiative für Herford“ aktuell zum Anlass, mit Bürgerinnen und Bürgern am Virchowplatz zu sprechen.

Im Quartier Ebertstraße, Bebelstraße, Virchowplatz, Virchowstraße und Sandbrede erfolgt seitens der Stadt Herford derzeit der Ausbau der halben Virchowstraße, des Virchowplatzes und der Ebertstraße.

Der geplante Ausbau hatte – nach den voran gegangenen Bürgerinformationen – im Vorfeld wiederholt den städtischen Bau- und Umweltausschuss beschäftigt.

Auf Seiten der Anliegerparteien – besonders der Anlieger am Virchowplatz – hatte es seinerzeit recht erhebliche Unzufriedenheiten sowohl bzgl. der geplanten Ausbauqualität als auch bzgl. der Heranziehung der Anlieger zu den Baukosten gegeben. Man werde ggf. vor Gericht ziehen, hatten einige Anliegerparteien Ausschuss und Verwaltung wissen lassen.

Grund genug für die Mitglieder der Ratspartei „Liste 2004“ – darunter die Mitglieder des Verkehrsausschusses und des Bau- und umweltausschusses Gesa Kunst und Heinz-Günther Scheffer – sich im Rahmen einer Begehung vor Ort von der Qualität und dem Fortschritt der laufenden Straßenbauarbeiten zu überzeugen.

In dem Zusammenhang kam es auch zu Gesprächen mit einigen Anliegerinnen und Anliegern. Daniel Brumberg, einer von sieben Anliegern des „Stichweges“, der ebenfalls den Straßennamen Virchowplatz trägt, zeigte noch einmal einige Punkte auf:

„Die Anlieger des Virchowplatzes wurden mit Vorausleistungsbescheid zur Zahlung unterschiedlicher Vorausleistungen mit einem Verteilerschlüssel von € 7,89 aufgefordert. Ursprünglich sollte der Verteilerschlüssel bei € 13,10 liegen. Diese doch enorme und auch erfreuliche Differenz basiert unter anderem darauf, dass die Hereinnahme einiger Flächen (zu breite Straßen, Parkplätze, Grünanlagen) in die Abrechnungseinheit ‚Virchowplatz‘ gegen die Satzung der Stadt Herford verstieß.“

„Ich empfehle den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses dringend, sich einmal mit der Satzung auseinander zu setzen, bevor man Anlieger mit überzogenen Beitragsprognosen verunsichert. Da der endgültige Heranziehungsbescheid jedoch durchaus noch höher ausfallen kann und die Festlegung der eigentlichen Abrechnungseinheit (Platz und Stichweg) aus unserer Sicht verwaltungsrechtlich mehr als fragwürdig ist, lassen wir die gesamte Baumaßnahme derzeit gerichtlich prüfen“ sagt Brumberg.

Bzgl. des Ausgangs des angestrengten und derzeit laufenden Verfahrens – so die Anlieger weiter – habe man sich bereits mit der örtlichen Presse bzgl. einer umfassenden Berichterstattung ins Benehmen gesetzt.

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‚Liste 2004‘ besichtigt aus aktuellem Anlass die städt. Kläranlage

'Liste 2004' besichtigt aus aktuellem Anlass die städt. KläranlageDipl.-Ing. Gerhard Altemeier stellt Mitgliedern und Gästen die Kläranlage Herford vor.

Mitglieder, Gäste und interessierte Brügerinnen und Bürger an der Arbeit der unabhängigen Ratspartei „Liste 2004 – Initiative für Herford“ treffen sich aus aktuellem Anlass am Mittwoch, d. 02. August um 19:00 Uhr im Gebäude gegenüber der Kläranlage an der Goebenstraße zur geführten 1 1/2-stündigen Besichtigung der Kläranlage Herford durch den Technischen Geschäftsführer Dipl.-Ing. Gerhard Altemeier.

Anlass der Besichtigung sind u.a. die aktuellen Regenfälle, die allein am 27. Juli d.J. in der Zeit von 17.00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr zu 65 Feuerwehreinsätzen – darunter allein 41 „Wassereinsätze“ – geführt hatten.

Im Anschluss an die Besichtigung der Kläranlage Herford findet der im 14-tägigen Rhythmus stattfindende öffentliche „Kommunalpolitischen Stammtisch“ in der Gaststätte ‚Herforder Wirtschaft‘ (vor der Herforder Brauerei) statt. Gäste sind herzlich willkommen. Siehe auch www.liste2004.de

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MARTa mia …

MARTa mia . . .Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer zur aktuellen Pressemitteilung der Verwaltung i.S. MARTa:

Die aktuelle Pressemitteilung zum Thema MARTa – besonders die Überschriften – entsetzen mich eher.

Ich jedenfalls vermag in der Mitteilung keine dauerhaft haltbare „Gebrauchsanweisung“ für einen maßvollen und vor allen Dingen erfolgreichen Umgang mit MARTa zu erkennen.

Die Problematik ist doch bitte hinreichend bekannt. Wir haben bzgl. des Kostencontrollings für die „Bespielung“ MARTas halt die gleichen Fehler gemacht, die wir auch bereits bzgl. des Kostencontrollings für die Bauabwicklung immer wieder gemacht haben.

Wir haben die Dinge als Rat und damit Sachwalter der Interessen der Bürgerinnen und Bürger nicht nahe genug an uns heran kommen lassen. Mein von Anfang an im Rat immer wieder vorgetragener konkreter Vorschlag, einen fraktionsübergreifenden ‚MARTa-Ausschuss‘ zu installieren, den ich gerade aktuell aufgelebt habe, wurde regelmäßig mit der Begründung abgelehnt, „man fühle sich nicht kompetent genug“ od. „man dürfe schließlich nicht ins operative Geschäft eingreifen“, etc.

Wo verfügt der Rat dann überhaupt über die in der Regel bzgl. aller Themen und Sachgebiete geforderte Kompetenz?

Statt dessen hat sich der Rat im wesentlichen in 4 Ratssitzung im Jahr berichten lassen, wobei wir uns in dem Zusammenhang nicht selten durch wortreiche Vorträge Dritter u. Vierter haben „einnebeln lassen“.

Parallel dazu haben wir auch dann noch an der Bauabwicklung festgehalten, als bereits auch für Nichtfachleute erkennbar war, dass dabei teilweise der Zufall die Hauptrolle übernommen hatte.

Ich denke aber, dass jedem halbwegs mitrechendem Menschen klar ist, dass – trotz der Einbindung eines Stararchitekten – nicht zwingend gut € 30 Mio. erforderlich sind, um ein solches Bauvorhaben zu errichten. Schließlich waren es die Verantwortlichen selbst, die den „Gehry-Zuschlag“ – aus ihrer Gehry-Erfahrung heraus – mit exakt 15 % beziffert haben. Ansonsten sei wie bei jedem „normalen“ Bauvorhaben zu kalkulieren, hieß es. Zumindest diese Aussage ist realistisch.

Und wie im Falle der Kosten für die Bauabwicklung haben wir uns halt auch bis heute bzgl. der Kosten für die „Bespielung“ MARTas immer wieder überraschen lassen.

Natürlich können wir erwarten, dass Jan Hoet und die Geschäftsführung MARTas uns den zu erwartenden Kostenrahmen sowohl für die Ausstellungen als auch für den Betrieb MARTas frühzeitig konkret und verläßlich aufzeigen. Ich unterstelle, dass – hätten wir dies konsequent gefordert – dem nachgekommen worden wäre.

Jedenfalls wären die unverständlicherweise leider wiederum erst jetzt bekannt gewordenen permanenten Kostenüberschreitungen frühzeitig/er erkannt worden, so dass man hätte gegensteuern können.

Statt dessen wundern wir uns darüber, dass Sponsoren ihre – so der neue kaufmännische Direktor – zuvor avisierten finanziellen Beiträge zu Ausstellungen nachträglich in „Naturalien“ abgegolten haben sollen, etc. Was sind denn das für Vereinbarungen?

Wir brauchen – wie im Falle vergleichbarer Kunsteinrichtungen – ein angemessenes festes Budget, um den hohen Anspruch MARTas dauerhaft sichern zu können. Innerhalb dieses Rahmens muss der künstlerische Leiter agieren können. Soll dieser Rahmen im Einzelfall aus begründetem Anlass verlassen werden, müssen halt rechtzeitig externe Quellen generiert werden.

Dass diese Dinge stattfinden, gehört m.E. zu den Aufgaben einer qualifizierten kaufmännischen Begleitung, die natürlich auch über hinreichend Erfahrung in der Führung eines solchen Hauses verfügen muss.

Deutschland – Argentinien mit Gunter Gabriel

Deutschland - Argentinien mit Gunter Gabriel‚Lasst die Fahnen auf dem Dach‘ könnte der nächste Hit werden!

Um mit alten Freunden das sensationelle Viertelfinalspiel Deutschland – Argentinien zu verfolgen, war Gunter Gabriel am Freitag mit Freundin Maria von Hamburg nach Herford gekommen.

Und so ging es heiter her im Innenhof der Firma HiFi-Ueckermann an der Goebenstraße, wo sich einige Mitglieder der „Liste 2004“, darunter Heinz-Günther Scheffer, der mit Gunter Gabriel und der Rockakademie OWL jüngst das „Herfordlied“ aufgenommen hatte, versammelt hatten. Wolfgang Ueckermann, selbst Mitglied der unabhängigen Ratspartei, hatte einen übergroßen Plasma-Bildschirm auf der Ladefläche eines Lieferwagens installiert.

Ebenso mitreißend wie das Spiel fielen die Kommentierungen Gunter Gabriels aus, der sich anschließend hautnah davon überzeugen konnte, dass es die Herforder Fans schaffen, die „Goebenmeile“ binnen weniger Minuten zur „Fanmaile“ umzufunktionieren.

Und so lüftete Gabriel auch prompt ein bis dahin gehütetes Geheimnis: „In den nächsten Tagen werdet ihr meine neue Scheibe Lasst die Fahnen auf dem Dach hören.“

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