Diese Galerie enthält 48 Fotos. Deutscher Städtetag in Bochum
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Herford, 11. Mai 2009 Allein für die „tickige“ Idee müsste man Herbert Even eigentlich Lob zollen!
Zu der durch Bündnis 90/DIE GRÜNEN losgetretenen öffentlichen Diskussion bzgl. der Nutzung der städtischen „Bannertore“ als Wahlwerbeträger nimmt Heinz-Günther Scheffer, Ratsmitglied der Freien Wähler der „Liste 2004“ erneut Stellung:
„Wenn es anlässlich des Gespräches über die Nutzung der „Bannertore“ als Wahlwerbeträger seitens Herrn Evens als Antragsteller geheißen hat, es gehe um den „Geist des Beschlusses“, so ist damit bereits alles gesagt.
Um die Terminologie Herrn Evens aufzugreifen, so lag und liegt „der Geist des Beschlusses“ eben darin, die Innenstadt von Wahlwerbung freizuhalten. Das schließt – ohne Frage – auch die „Bannertore“ ein.
Es gibt übrigens Kommunen, die gänzlich auf Wahlwerbung verzichten. Schade, dass wir darüber immer erst in der Endphase des Wahlkampfs sprechen, um dann festzustellen, dass es für „diese Wahl“ zu spät sei. Aber zur nächsten Wahl solle frühzeitig darüber gesprochen werden etc. . . .
Ich räume gerne ein, dass die „Kleinen“ solche Überlegungen natürlich stets eher unterstützen.
Um die Dinge mal weniger bierernst zu formulieren: „Ich finde, unsere Stadt ist bereits grün genug.“
Schmunzelnd setzt Scheffer nach: „Gleichwohl ist die Idee Herbert Evens natürlich „tricky“. Man regt an, die Innenstadt von Wahlwerbung frei zu halten und belegt sodann kurzerhand sämtliche „Bannertore“. Wie lautete ein alter Wahlslogan der Bündnisgrünen: Grün wirkt . . . !“
Heinz-Günther Scheffer


Die Bundeswählergruppe der FW Freien Wähler ist seit dem 10. April 2009 offiziell durch den Bundeswahlleiter zur Europa-Wahl 2009 zugelassen.
Wir – die FW Freien Wähler Herfords der „Liste 2004„– Initiative für Herford“ – möchten Ihnen daher in den kommenden Tagen und Wochen Informationen rund um die Wahl zum Europäischen Parlament, Wissenwertes zur Europäischen Union sowie selbstverständlich politische Schwerpunkte und Themen für unsere Vorstellungen eines „Europa“ heute und morgen darstellen.
Wenn wir Sie mit unseren Ideen und Konzepten überzeugen können, freuen wir uns, wenn Sie uns auch hier in Herford am 7. Juni 2009 Ihre Stimme geben. Ihr „X“ bei „Liste 27„! Und so wird am Sonntag gewählt …
Herford, 07. Mai 2009 offener Brief der „Liste 2004“ an Regina Hensel
Die Freien Wähler der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ haben das medienwirksam angekündigte Abstimmungsverhalten der Ratsfrau Regina Hensel zum städtischen Haushalt 2009 zum Anlass genommen, Hensel am 30. April 2009 – also vor der Ratssitzung – in einem offenen Brief erneut zur Rückgabe des von ihr eigennützig blockierten zweiten Ratsmandates der „Liste 2004“ aufzufordern.
Sehr geehrte Frau Hensel,
guten Tag Regina,
Ihr/Dein aktuell, wiederum medienwirksam angekündigtes Stimmverhalten – nun zum Nachteil des ehrgeizigen Projektes „Offener Ganztag“ – möchten wir zum Anlass nehmen, Sie/Dich erneut nachdrücklich aufzufordern, den von Ihnen/Dir ausgelösten unhaltbaren Zustand dadurch zu beenden, dass Sie/Du zu Ihrer/Deiner Erklärung anlässlich der Mitgliederversammlung am 16. November 2005 zurück finden/findest und das von Ihnen/Dir inzwischen mithin 3 ½ Jahre eigennützig blockierte 2. Ratsmandat an die Freien Wähler der „Liste 2004″ zurück geben, bzw. gibst.
Das Mandat ist uns – den Freien Wählern der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ – anlässlich der Kommunalwahl am 26. September 2004 für die gesamte Dauer der 5-jährigen Ratsperiode 2004-2009 durch die Herforder Wählerinnen und Wählern zuerkannt worden.
Es handelt sich dabei schließlich nicht etwa um ein von Ihnen/Dir errungenes Direktmandat.
Auch das von Ihnen/Dir in Deinem Wahlbezirk inmitten der Innenstadt erzielte Stimmergebnis rechtfertigt – um das zu wiederholen – in diesem Fall natürlich alles andere als einen Sonderstatus.
Trotzdem nehmen Sie, bzw. nimmst Du inzwischen mithin 3 ½ Jahre – d.h. den weitaus überwiegenden Teil der laufenden fünfjährigen Ratsperiode – das 2. Mandat der Reserveliste der Freien Wähler „Liste 2004 – Initiative für Herford“ für Dich ganz persönlich in Anspruch.
Damit blockieren Sie, bzw. blockierst Du aber auch, wie Du am 07. Dezember 2007 in öffentlicher Ratssitzung erklärt hast – ganz bewusst – zum Nachteil der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ den für unsere politische Arbeit wichtigen, uns von den Herforder Wählerinnen und Wählern eindeutig zuerkannten Fraktionsstatus.
Ihr/Dein durch nichts zu rechtfertigendes, inzwischen über drei Jahre währendes Verhalten ist beispiellos sowohl in der Stadt Herford als auch für Ihre/Deine ebenso eigenwillige wie eigennützige persönliche Interpretation des Wählerwillens.
Dies – um auch das wiederholen zu dürfen – besonders auch deshalb, als Sie sich, bzw. Du Dich bis heute politisch zu keinem Zeitpunkt überzeugend, oder auch nur im Ansatz erkennbar haben, bzw. hast einbringen können.
Damit haben Sie, bzw. hast Du auch für die Wählerinnen und Wähler, die sich seinerzeit für die „Liste 2004 – Initiative für Herford“ als neue politische Kraft entschieden haben, nicht nur nichts erreichen oder gar umsetzen können. Vielmehr erschwerst Du – nach eigenem Bekunden – bewusst unser politisches Engagement für die Bürgerinnen und Bürger Herfords.
Wir erlauben uns in dem Zusammenhang den Hinweis auf den Inhalt unserer bisherigen schriftlichen Ausführungen zur Rückgabe des Mandates an uns, die „Liste 2004″.
Ihr/Dein aktuell angekündigtes Stimmverhalten ist natürlich besonders scharf zu missbilligen, zumal es ausgerechnet das ehrgeizige Projekt „Offener Ganztag“ und alle davon direkt und indirekt Betroffenen – besonders die involvierten Herforder Schülerinnen und Schüler – trifft.
Das angekündigte Abstimmungsverhalten zum Nachteil der wichtigen Qualitätsoffensive ist um so unverständlicher, als Sie/Du – obwohl Mitglied des Schulausschusses – auch an den Sitzungen des Schulausschusses nicht etwa teilgenommen hast.
Aber auch an allen vier interfraktionellen Haushaltsgesprächen haben Sie, bzw. hast Du – trotz namentlicher Einladung durch den Bürgermeister – nicht teilgenommen.
Wer als Ratsmitglied – noch dazu auf Ticket der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ – auf jegliches politisches Engagement verzichtet, der sollte bitte konsequenterweise auch auf die dennoch regelmäßig quartalsweise an Sie/Dich ausgekehrte pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von rd. € 1.000,00 / Quartal – rd. € 4.000,00 / Jahr – verzichten können.
In Erwartung der nunmehr umgehenden Rückgabe des 2. Reservelisten-Mandates der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ verbleiben wir
mit freundlichem Gruß
„Liste 2004 – Initiative für Herford“
– Der Vorstand –

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Herford, Mai 2009 Freie Wähler „Liste 2004“: Das hellblaue Brückenbauwerk ist vollkommen überdimensioniert!
Bereits in der Ratssitzung am 12. Dezember 2008 hatten die Freien Wähler der „Liste 2004“, die einer Ersatzbrücke über die „Lipp’sche Bahn“ grundsätzlich zugestimmt hatten, eine offizielle Ratsanfrage zu dem entstehenden „Brücken-Koloss“ und der Kostenentwicklung zur Beantwortung durch den Bürgermeister in den Rat eingebracht.
Damals wurde jedoch durch den FDP-Fraktionsvorsitzenden der Antrag gestellt, die Tagesordnung gänzlich umzustellen.
Der ursprüngliche TOP A.2 „Fragestunde“ rutschte somit an die 9. Stelle der Tagesordnung. Als der TOP endlich erreicht wurde, wurde auf die öffentliche Beantwortung der vorliegenden Fragen dann plötzlich gänzlich verzichtet.
Schließlich habe ja jedes Ratsmitglied die Antworten als Tischvorlage erhalten, lautete die Begründung des Bürgermeisters.
Die Bürgerinnen und Bürger, die gekommen waren, um die Antworten des Bürgermeisters und/oder der Stadtverwaltung sowie evtle. Nachfragen der Fragesteller zu hören, hat dieses weitere vollkommen bürgerfremde Vorgehen natürlich verdrossen.
Als Heinz-Günther Scheffer aktuell – u.a. zur letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 30. April 2009 – erneut die Offenlegung der baubegleitenden Kostenkalkulation forderte, war es der Fraktionssprecher von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, der – mit der Begründung, das mache keinen Sinn – den Gegenantrag stellte, die Beantwortung zurück zu stellen. Evens Antrag erhielt die Mehrheit der „Baupolitiker/-innen“ im Bau- und Umweltausschuss.
Die tatsächlichen Herstellungs- und Baunebenkosten sollen nun erst nach der Endabrechnung, bzw. nach der Kommunalwahl 2009 genannt werden. Weshalb?
„Also lassen wir uns – wie im Falle der Herstellungskosten MARTas und anderer städtischer Bauvorhaben – wiederum am Schluss überaschen. Ein unhaltbares Vorgehen“ beklagt Antragsteller Heinz-Günther Scheffer (Liste 2004).
Scheffer hatte sich seinerzeit schließlich für eine Ersatzbrücke ausgesprochen. „Das Vorgehen der Bauverwaltung ist für mich jedoch vollkommern unakzeptabel“, sagt Scheffer.
„Statt eines – selbstverständlich behindertengerechten – aber dennoch filigranen, sich in die Örtlichkeit einfügenden Brückenbauwerks ist eine „Panzerbrücke“ vergleichbar mit der „militärischen Lastenklasse MLC 50″ errichtet worden“, stellt Scheffer enttäuscht fest. „Fehlte nur noch die Begründung, dass es sich bei dem hellblauen, Lkw-breiten Monstrum – für den Fall geschlossener Schranken am Bahnübergang Elverdisser Staße – um eine Abkürzung für die Feuerwehr handele. Für Skater soll die Brücke gleichwohl gesperrt werden.
Es sei daher an dieser Stelle auf die Fragen der „Freien Wähler“ aus Dezember 2008 sowie die Antworten aus dem Rathaus abgehoben. Für Rückfragen dazu stehen die Freien Wähler Herfords der „Liste 2004„ – wie gehabt – gern jederzeit zur Verfügung.
zur „Erneuerung der Fußgängerbrücke über die Lipp’sche Bahn:
Unter Hinweis auf die Vorgeschichte (wir berichteten) hatte die „Liste 2004“ u.a. angefragt, ob der Auftragsvergabe durch die Stadtverwaltung Herford ein Architektenwettbewerb voran gegangen sei, und ob man sich zumindest vor der Auftragsvergabe verschiedene Varianten einer Brückenkonstruktion für den zu erreichen gewünschten Zweck habe vorstellen und anbieten lassen.
Ferner wurde angefragt, welches Kriterium den Ausschlag zur Vergabe an das Engeraner Büro Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH gegeben habe.
Eine weitere Frage zielte ab auf die gesetzlichen Bestimmungen und/oder Vorschriften sowie die Materialwahl (Stahlbetonkonstruktion). Schließlich ging es auch noch um die inzwischen bereits angefallenen und weiter anfallenden evtln. Mehrkosten für die Brücke sowie das bestehende Holz-Provisorium etc.
Seitens der Bauverwaltung hieß es darauf schriftlich, dass ein Wettbewerb nicht stattgefunden habe. Es habe aber Ausarbeitungen in Vorentwurfsqualität – sämtlichst mit Rampenanlagen – gegeben. Ansonsten habe es in der Vorentwurfsphase durchaus alternative Konstruktionsvarianten gegeben.
Die Auftragserteilung hieß es in der Antwort der Bauverwaltung wörtlich: „Die Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH hatte im Vorfeld den Auftrag für die Ingenieurarbeiten zum Abbruch der baufälligen Stahlbetonbrücke.“
Weiter heißt es, das Büro habe parallel zum Abbruch – in Verbindung mit dem Förderantrag nach GVFG – die Behelfsbrücke geplant, einen Vorentwurf für ein neues Brückenbauwerk erstellt und diesen bei der Bezirksregierung eingereicht.
Die Gesamtkosten gibt die Bauverwaltung im Dezember 2008 bereits mit € 875.000,00 an. Hinzu, so heißt es damals, kommen ca. € 22.500,00 gegenüber der jüdischen Kultusgemeinde für die Herstellung einer neuen Einfriedigung und einer Ersatzbepflanzung.
Bzgl. der hölzernen Behelfsbrücke sprach man im Dezember 2008 von € 53.200,00. Für die weitere Vorhaltung ders Provisoriums kalkulierte man damals noch einmal weitere € 39.000,00.
Die Abweichungen bzgl. der Kosten begründete die Bauverwaltung 2008 mit der Differenz zwischen Ausschreibungsergebnissen und Kostenkalkulation!
„Wie einfach“, ließ sich ein Bürger kürzlich anlässlich einer Ortsbesichtigung auf Einladung des Vorsitzenden des Bau- und Umweltausschusses vernehmen.
(dpa/pa) Berlin, 07. Mai 2009 Rettung für Hypo Real Estate (HRE)?
Die schwer angeschlagene Hypo Real Estate (HRE) steht unmittelbar vor einer Verstaatlichung ohne Enteignung. Der Bund hat sich mit seinem Übernahmeangebot inzwischen einen Anteil von rund 45 Prozent an dem Münchner Immobilienfinanzierer gesichert. Damit ist er seinem Ziel einer vollständigen Übernahme der HRE nochmals ein deutliches Stück näher gekommen. Die umstrittene Enteignung könnte vermieden werden.
Die Quote könnte am Ende sogar noch etwas höher ausfallen. Der staatliche Banken-Rettungsfonds SoFFin will die endgültige Anteilsquote an diesem Donnerstag (07.05.) bekanntgeben. Die Frist für das Übernahmeangebot von 1,39 Euro je Aktie war am vergangenen Montag um Mitternacht abgelaufen.
Nach Bekanntwerden der Quote schoss die HRE-Aktie nach oben. Zeitweise gewann das Papier fast 53 Prozent auf 2,14 Euro. Offenbar hoffen einige Anleger, dass doch noch mehr Geld zu holen ist. Ein höheres Angebot, auf das Spekulanten wohl setzen, gilt aber als unwahrscheinlich. Am Mittwochnachmittag notierten die HRE-Papiere noch gut 24 Prozent im Plus.
US-Großaktionär J.C. Flowers hatte angekündigt, das Kaufangebot nicht anzunehmen. Er und Anleger-Anwälte prüfen eine Klage gegen eine mögliche Enteignung. Ohne die Garantien des Bundes von 87 Milliarden Euro wäre die HRE bereits zusammengebrochen. Im ersten Quartal 2009 schrieb der Münchner Konzern vor Steuern einen Verlust von 406 Millionen Euro. Unterm Strich stand ein Minus von 382 Millionen Euro.
Quelle: dpa
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