Öffentliche Podiumsdiskussion

Einen Beitrag zur Versachlichung der Kommunikation zum Thema B 239 neu zu leisten, sei Anliegen der „Liste 2004“, so begrüßte der Vorsitzende Klaus Peter Wüllner die gut 30 Gäste aus Herford und Hiddenhausen im Restaurant Stille.

Es gehe darum, den Stand des Verfahrens aufzuzeigen. Wüllner erinnerte daran, dass das Berliner Kabinett bereits den vordringlichen Bedarf erkannt habe und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW in Minden der uneingeschränkte Planungsauftrag erteilt worden sei. Hier geht es nun im weiteren Prozedere um den so genannten „Ablauf einer Linienfindung für Bundesfernstraßen”.

Dazu stellte der stv. Vorsitzende der Liste 2004“, Heinz-Günther Scheffer, die Power-Point-Präsentation des Landesbetriebes Straßenbau NRW, Niederlassung Minden, vor. Im Detail stellte Scheffer den Weg des laufenden Verfahrens vor. Dabei wies er besonders auf die einzelnen Verfahrensschritte hin, die sich „über das Raumordnungsverfahren hinaus” bis zum RE- (Richtlinien für die Entwurfsgestaltung von Straßen) Vorentwurf inkl. Lämschutz und LBP (Landschaftspflegerischer Begleitplan), etc. und ggf. Genehmigung durch das Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Wohnen (BMVBW) behördenintern vollziehen, so dass bis dahin u.a. auch noch kein Klagerecht besteht.

Liste 2004 – Initiative für Herford geht ans Netz

Die „Liste 2004 – Initiative für Herford“ (wir berichteten) hat sich jetzt offiziell gegründet.

Zum Vorsitzenden wählte die Gründungsversammlung erwartungsgemäß den langjährigen Liberalen Klaus Peter Wüllner. Wüllner hatte nach 21 Jahren FDP-Mitgliedschaft im Februar gegenüber der FDP-Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Gudrun Kopp MdB seinen Austritt aus der FDP erklärt.

Gleiches gilt für Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer.

Scheffer hatte Anfang Mai anlässlich einer von ihm einberufenen Fraktionssitzung nach 12-jähriger Mitgliedschaft seinen Parteiaustritt erklärt. Ihn wählte die Gründungsversammlung der „Liste 2004“ – ebenfalls einstimmig – zum stv. Vorsitzenden.

Die weiteren Vorstandsposten der neuen politischen Kraft bekleiden Christiane Steinmeier als Schatzmeisterin und Tobias Benzin als Schriftführer.

Dem geschäftsführenden Vorstand stehen Kaufmann Volker Pallatzky, Tischlermeister Ralf Springer, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Dr. Clemens Schilling und Diplom-Kaufmann MBA (WebDesigner) Murat Taskiner als Beisitzer zur Seite.

Die gewählten Gründungsmitglieder gehören gleichzeitig auch dem Kompetenzteam der Wählergemeinschaft an. Zentrale Themen sind u.a. Kultur und Bildung, Gesundheit/Soziales, der Mittelstand mit den Problemen des Einzelhandels sowie die Stadtentwicklung insgesamt.

In den nächsten Tagen werden die Direktkandidaten für die 22 Herforder Stimmbezirke sowie die Reserveliste gewählt. Ferner sollen sechs Kandidaten für die sechs Stimmbezirke zur Kreistagswahl nominiert werden.

Eine besondere Überraschung hatte H.G. Scheffer für die Gründungsversammlung parat. Zusammen mit dem Komponisten und Textverfasser Norbert Görder und Dr. Hans-Joachim („Carlo“) Dewe von der Rockakademie OWL brachte er der Versammlung den Entwurf des „Herford Songs“ zu Gehör. Dewe, Görder und Scheffer planen auf der Grundlage der bisher vorliegenden „Arbeitsversion“ des „Herfordliedes“ einen Gesangswettbewerb unter Beteiligung aller interessierten Herforder Bürgerinnen u. Bürger.

Der Startschuss für 4 bis 5 Castings an markanten Orten der Stadt (Bismarckturm, Güterbahnhof, Aawiesenpark und Go-Park) zur Ermittlung der weiblichen und männlichen Sieger fällt anlässlich des diesjährigen Hoekerfestes. In Abstimmung mit der PRO HERFORD werden die Ideengeber des Gesangswettbewerbs ihre Arbeitsversion auch anlässlich der von der PRO HERFORD inszenierten Übertragung des Fußballspiels Deutschland/Niederlande am 15. Juni auf dem Rathausplatz zu Gehör bringen.

Prof. Dr. Dieter Hassenpflug: MARTa ist schon jetzt als eine lohnende Zukunftsinvestition zu werten

Prof. Dr. Dieter Hassenpflug, Direktor des Instituts für Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar, sprach in diesen Tagen im Ratskeller über Probleme der Stadtentwicklung.

Noch begleiten Baulärm und Staub die Errichtung des neuen Musentempels von Frank O. Gehry an der Goebenstraße, doch MARTa leuchtet bereits in die Zukunft – zumindest strahlt es auf die Debatten über die weitere Entwicklung der Stadt Herford.

Geht es nach Hassenpflug, dann ist MARTa schon jetzt als eine lohnende Zukunftsinvestition zu werten.

In seinem Vortrag befasste sich Hassenpflug mit den großen Herausforderungen, denen sich deutsche Städte gegenwärtig konfrontiert sehen: Megatrends wie die Überalterung der Gesellschaft, die Entleerung der Innenstädte durch Umlandwanderung und Problemfelder wie Siechtum des innerstädtischen Einzelhandels, Stadtbild-Defizite, Wohnungsleerstände usw.

Angesichts dieser Situation seien Städte gut beraten, alles dafür zu tun, sich als attraktive, unverwechselbare und lebenswerte Standorte überregional bemerkbar zu machen.

In diesem Zusammenhang verwies der Experte aus Weimar auf MARTa als ein gelungenes Beispiel für eine Politik der Förderung der „weichen” Standortfaktoren und damit auch des Images der Stadt Herford. In einer von Medien bestimmten Welt nimmt auch die Konkurrenz unter den Städten zu und da ist es wichtig, mit hochwertigen „Alleinstellungsmerkmalen” zu punkten. Doch MARTa allein kann nicht alles sein: In Übereinstimmung mit den Veranstaltern von der in Gründung befindlichen „Liste 2004 – Initiative für Herford”, Klaus Peter Wüllner und Heinz-Günther Scheffer, sprach Hassenpflug auch über die Notwendigkeit der städtebaulichen Integration des Leuchtturm-Projektes.

Von der Energie, die MARTa der Stadt zuführt, muss auch die Altstadt profitieren. Um dies sicherzustellen, sollten nicht nur die räumlichen Verbindungen zwischen Altstadt bzw. Radewig und MARTa verbessert werden, sondern dazu müssen auch konzeptionelle Lösungen für den räumliche Struktur des Einzelhandels, für die Funktionen des Quartiers Radewig und der Altstadt insgesamt gefunden werden.

Der von der Stadt Herford und der Bauhaus-Universität Weimar für das Wintersemester 04/05 gemeinsam vorbereitete studentische Ideenwettbewerb sollte für die Lösung der angesprochenen Probleme der Altstadt erste Lösungsansätze erbringen. So schloss ein langer und diskussionsreicher Abend mit einer guten Portion Neugier und Vorfreude auf die Entwürfe der Studenten.

Liste 2004 bemängelt erneut die Ampelschaltung am „Bergertor“

Ausschussmitglied Gesa Kunst: „Ampelschaltung ist nicht länger hinnehmbar“!

Bereits im Herbst 2005 hatte Gesa Kunst, Ausschußmitglied im städt. Verkehrsausschuß und Vorstandsmitglied der im Rat vertretenen Stadtpartei Liste 2004, die Ampelschaltung am „Bergertor“ begründetermaßen bemängelt.

Nachdem sich trotz des konkreten schriftlichen Hinweises bis heute nichts geändert hat, setzte sie jetzt erneut gegenüber der Verwaltung nach.

„Besonders auf die sich vor Ort für Linksabbieger daraus ergebenden Gefahren, dass die Lichtzeichen unterschiedlich einsehbar sind und zweitweilig beide Fahrtrichtungen eine Grünphase haben, habe ich sehr deutlich hingewiesen“, stellt Gesa Kunst noch einmal klar.

Ihr antwortet die Verwaltung jetzt erneut mit Schreiben vom 05. Mai 2006. In der Stellungnahme heißt es, dass auf Ihr Eingabe hin bereits im Herbst 2005 eine Überprüfung stattgefunden habe.

„Die schlechten Sichtverhältnisse an der Linksabbiegerspur sind auch von hier festgestellt worden“, heißt es in der Stellungnahme des städtischen Dezernates 4. „Die untere Straßenverkehrsbehörde hat bereits angeordnet, dass die Haltelinie für den Linksabbieger 5 m zurück zu verlegen ist. Weiterhin sind die Signalgeber „Rot“ für den Linksabbieger zu vergrößern und die Signalgeber für den Verkehr in Richtung Berliner Str. mit Pfeilen für den Geradeausverkehr zu versehen.“

Weiter heißt es in der Stellungnahme der städt. Tiefbau- und Grünflächenabteilung: „Nach Rücksprache mit dem Straßenbaulastträger, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, konnten die Arbeiten bis Anfang April aufgrund der schlechten Witterung nicht ausgeführt werden. Es ist von Seiten des Straßenbaulastträgers beabsichtigt, die Anordnung kurzfristig umzusetzen.

„Bleibt zu hoffen, dass der erkannte Gefahrenpunkt nun endlich abgestellt wird“, so Kunst.

Ampel

zeitgemäße „Biergärten“

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Bruno,
sehr geehrter Herr Schürkamp, lieber Manfred,
sehr geehrter Herr Gast, lieber Hans-Jörg,
sehr geehrter Herr Hölscher,

hier eine mir soeben übermittelte Pressemitteilung des FDP-Landesverbandes NRW (siehe unten), in welcher es – wie könnte es anders sein – u.a. um „Biergärten“ und deren Öffnungszeiten geht.

Nachdem ich nun seit 7(!) Jahren für Biergärten in Herford eintrete und sogar seitens „unserer“ örtlichen Brauerei eine schriftliche Zusage zur konstruktiven Unterstützung dieses Themas vorliegt, frage ich mich, worauf wir bzgl. der Umsetzung weiterhin warten.

Ich habe die Sorge, dass wir auch hier warten, bis alle Städte und Gemeinden um uns herum über Biergärten verfügen, um das Thema dann auch in Herford aufzugreifen?

Herr Fordemann und Herr Tydecks von der Herforder Brauerei erhalten diese Zeilen zur Mitkenntnis.

Beste Grüße
Ihr/Euer H.G. Scheffer
stv. Vorsitzender und Ratsmitglied
„Liste 2004 – Initiative für Herford“

Biergärten bis 24.00 Uhr: Das geht auf unseren Deckel!

Am Dienstagabend hat der Hotel- und Gaststättenverband
Nordrhein-Westfalen (DEHOGA) die Verlängerung der
Außengastronomiezeiten für Biergärten und Straßencafés gefeiert. Die
FDP-NRW konnte damit eine langjährige Forderung in die Tat umsetzen.
NRW hat die fortschrittlichste Regelung innerhalb Deutschlands
bekommen, sagte der Generalsekretär der FDP-NRW, Christian Lindner.

Mehr Infos finden Sie hier:
http://www.fdp-nrw.de/webcom/show_article.php/_c-522/_nr-438/_p-1/i.html

Stellungnahme der Ratspartei „Liste 2004 – Initiative für Herford” zum „Knaller” Frau Hensels

Siehe dazu auch Protokoll zur Mitgliederversammlung und Redebeitrag vom 16. November 2005.

Zu dem abgesetzten Tagesordnungspunkt A. 17, 1. Ergänzung der Tagesordnung der Ratssitzung am 07. Dezember 2007 wurde vom Bürgermeister als Versammlungsleiter die Verlesung einer unser Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer und dessen Familie sowie unsere Ratspartei diffamierende Erklärung Regina Hensels zugelassen.

Die uns inzwischen vorliegende Erklärung wurde noch während der Sitzung durch Frau Hensel der anwesenden Presse übergeben, die diesbezüglich am 08. Dezember 2007 – zum weiteren Nachteil unseres Ratsmitgliedes und dessen Familie sowie unserer Ratspartei – in entsprechender Aufmachung berichtet hat.

Der Vorstand der Ratspartei „Liste 2004 – Initiative für Herford” tritt den Ausführungen Frau Hensels entschieden entgegen.

Wir bestätigen, dass es im Herbst 2005 zu einem Zwist ausgerechnet zwischen unseren Gründungsmitgliedern Klaus Peter Wüllner und Heinz-Günther Scheffer gekommen war.

Anläßlich des von Herrn Scheffer ins Leben gerufenen regelmäßigen „Kommunalpolitischen Stammtisches” am 14. Sept. 2005 verlas Herr Wüllner seinerzeit eine an ihn gerichtete Email Herrn Scheffers folgenden Wortlautes:

Von: H. G. Scheffer [mailto:schefferbau@gmx.de]
Gesendet: Mittwoch, 14. September 2005 02:41
An: ‚Klaus P. Wuellner – CONVERTRONIC GMBH‘
Betreff: Verkehrsausschuss / Bürgerhaus

Hallo KP,

nachdem auch bzgl. der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses weder eine Information noch eine Antwort auf meine Mail zu erhalten waren, habe ich mich schließlich um 16:00 Uhr auf den Weg gemacht und an der Sitzung teilgenommen, um zu gewährleisten, dass unsere Wählergruppe dort einschl. Stimmrecht vertreten war.

Du wirst mir bestätigen, dass wir uns zumindest auch diesbezüglich – wie bisher praktiziert – kurz abgestimmt haben sollten, bzw. künftig wieder informieren sollten.

Dies gilt analog u.a. für die mir seit dem Wochenende vorliegende Vorlage für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses i.S. „Bürgerhaus Falkendiek”.

Auch hier hätte ich mir ein Mindestmass an Information gewünscht, zumal die Vorlage nun einmal auf einen vielfältig diskutierten Rechtstreit aufsetzt und immerhin den Vorsitzenden unserer Wählergruppe betrifft.

Das sich aus der Vorlage ergebende Verhandlungsergebnis mag Deinen Interessen entsprechen. M.E. ist die Vorlage aber auch dazu geeignet, nicht nur Dir, sondern auch der von uns geführten Wählergruppe zu schaden. Entsprechende „Kommentierungen” sind bereits zu vernehmen.

H.G.

Nach Vortrag der vorstehenden Email erklärte Herr Wüllner, er werde sein Amt des Vorsitzenden der Ratspartei bis zur Entscheidung der Angelegenheit „Bürgerhaus Falkendiek” durch den Haupt- und Finanzausschuss am 20. Sept. 2005 ruhen lassen.

Schließlich setzte er nach, er werde sein Amt auch darüber hinaus ruhen lassen. Er rege an, eine außerordentliche Mitgliederversammlung durchzuführen, zu welcher er erneut als Vorsitzender kandidiere.

Er fuhr fort: „Im Falle meiner Kandidatur mache ich allerdings ganz klar zur Bedingung, dass Heinz-Günther Scheffer dem Vorstand künftig nicht mehr angehört.”

Herr Scheffer hat sich darauf intensiv darum bemüht, den neuerlichen Zwist mit Herrn Wüllner zu bereinigen.

Anläßlich des nächsten „Kommunalpolitischen Stammtisches” erklärte Herr Wüllner nun seinen Rücktritt vom Vorsitz. Ihm folgte die Kassiererin Christiane Steinmeier.

Sie und Frau Hensel luden sodann per 30. September 2005 – vorbei am amtierenden Vorstand sowie der auch insoweit eindeutigen Satzung – in einer von Frau Hensel als „Interimsvorsitzenden” unterschriebenen Einladung zum 17. Oktober 2005 zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen zum Vorstand ein.

Darauf erfolgende sachliche Einwände und Hinweise von Mitgliedern unserer Ratspartei wurden leider ignoriert.

Die Versammlung wurde sodann auf Antrag u.a. Ralf Weickenmeiers aufgehoben, zumal sie in keiner Weise mit der beschlossenen und hinterlegten Satzung der Ratspartei korrespondierte.

Anlässlich der Zusammenkunft am 17. Oktober 2005 wurde sodann ein Antrag Klaus Peter Wüllners ohne Datum übergeben, in welchem eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit den wesentlichen Tagesordnungspunkten

– Abwahl des amtierenden Vorstandes,
– Entlastung des abzuwählenden / abgewählten Vorstandes und
– Neuwahl des Vorstandes

gefordert wurde.

Der amtierende Vorstand hat diesen Antrag sogleich aufgegriffen und fristgemäß für den 16. November 2005 zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit den beantragten Tagesordnungspunkten eingeladen.

Zu dieser Sitzung, an welcher, neben 20 stimmberechtigten Mitgliedern, mit Billigung der Versammlung auch Herr Peter Schelberg als Vertreter der örtlichen Presse teilgenommen hat, ist Herr Wüllner sodann – nach einer tags zuvor erfolgten Aussprache mit Herrn Scheffer im Büro des Herrn Wüllner vertretenden Anwaltes – nicht erschienen.

Frau Hensel hat an diesem Abend in Gegenwart auch der örtl. Presse ihren Rücktritt vom über die Reserveliste errungenen Ratsmandat unserer Partei sowie Ihren Austritt aus der Liste 2004 erklärt (siehe dazu Protokoll).

Nach Gesprächen mit dem Bürgermeister war einige Tage später der Presse zu entnehmen, Frau Hensel sei „vom Rücktritt zurück getreten”, und wolle unser für den zur Kommunalwahl 2004 errungenen Fraktionsstatus wichtiges zweites Ratsmandat künftig für sich beanspruchen.

Frau Hensel hat auf alle seit dem erfolgten Gesprächsbemühungen zumindest uns gegenüber bis heute nicht reagiert und an dem Ratsmandat der Ratspartei „Liste 2004 – Initiative für Herford” festgehalten.

Dass wir den aktuellen erneuten Rücktritt Herrn Wüllners von den sich nach der Wahl selbst zuerkannten Mandaten zum Anlass genommen haben, Frau Hensel wiederum auf unser nun bereits seit 2 Jahren durch sie „blockiertes” zweites Ratsmandat als Voraussetzung für die Nachbesetzung von Ausschüsssen anzusprechen, ist sowohl legitim als auch begründet.

Die darauf anlässlich der Ratssitzung am Freitag von Frau Hensel erfolgte, nicht haltbare Reaktion soll offensichtlich weiteren Schaden bezüglich unserer Rats- und Ausschussarbeit stiften und unser Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer sowie dessen Familie diffamieren?

Sie wird daher von unserer Ratspartei missbilligt und entschieden zurück gewiesen.

Dass die Aktion Frau Hensels im Vorfeld der Ratssitzung bereits in der örtl. Presse als „Knaller Frau Hensels” angekündigt wurde, im Rat unwidersprochen zugelassen sowie in der Presse – unreflektiert – veröffentlicht worden ist, wirft aus unserer Sicht mindestens schwer wiegende Fragen auf, deren rechtliche Relevanz wir
derzeit prüfen lassen.

Liste 2004 – Initiative für Herford
Der Vorstand

heutige Presse-Berichterstattung

Liebe Gäste unserer Internetpräsenz,

bzgl. der Anfragen/Rückfragen zur heutigen Presseberichterstattung möchten wir Sie um ein wenig Geduld bitten, da wir darauf vertrauen, dass presseseitig eine entsprechende Richtigstellung erfolgt, die bereits ausdrücklich zugesagt worden ist.

Unabhängig davon wird es auch unsererseits eine weitere Pressemitteilung geben.

Für Ihr Interesse an unserem Internet-Auftritt dürfen wir Ihnen bei dieser Gelegenheit einmal mehr sehr herzlich danken!

Die so genannten echten Besucher – täglich nachweislich mind. zw. 400 und 450 – werden von uns regelmäßig sorgfältig nachgehalten, wobei dies eben – aus Gründen des Datenschutzes – verständlicherweise nicht „personenscharf“ möglich ist.

Um so mehr freuen wir uns über jede Zuschrift, die wir weiterhin gern beantworten. Auch zu Gesprächen stehen wir – unabhängig von unseren routinemäßigen, im 14-tägigen Rhythmus stattfindenden „Kommunalpolitischen Stammtischen“ – gern jederzeit zur Verfügung.

Unser nächster „Kommunalpolitischer Stammtisch“ findet am 20. Dez. um 19:30 Uhr im Ratskeller statt. Neben der aktuellen Stadtpolitik wird es um den Herforder Straßenbau – die in 2006 erstellten Straßen sowie den in 2007 geplantern Straßenausbau – gehen. Siehe dazu „Termine“.

Mit freundlichem Gruß
Der Vorstand

heutige Presse-Berichterstattung

Bauleitplanung oder Bau-leid-planung?

Kein Zweifel: Die Bauleitplanung ist Sache der Stadt!

Wer hätte sie nicht bereits – positiv wie negativ – zu spüren bekommen!

Negativ zum Beispiel mit den verwaltungsseitig wiederkehrend bemühten Begründungen, „weil ein geschützter Baum im Wege stehe“; „weil eine Baugrenze oder auch nur die Firsthöhe überschritten werde“; „weil der Grenzabstand/Bauwich unterschritten werde“; „weil es sich bei dem weiteren Geschoss rechnerisch um ein Vollgeschoss handele“; „weil die Gefahr der Verfestigung einer Splittersiedlung bestehe“, etc., etc. . . .

Nicht selten geben sich Städte zusätzliche Gestaltungssatzungen, die zum Beispiel im Einzelfall die Farbe der Ziegel vorschreiben, oder sehr weitgehend in die Materialwahl eingreifen.

Bürgerinnen und Bürger können ein Lied bezüglich gern bemühter „Textbausteine“ der behördlichen abweisenden Bescheide singen, wenn die zuständige Genehmigungsbehörde festgestellt hat, bzw. haben will, dass aus ihrer bauleitplanerischen Sicht bauordnungsrechtliche Gründe gegen das jeweilige geplante Bauvorhaben sprechen.

Der ganz normale Menschenverstand reicht oftmals nicht aus, um die die gehegten Baupläne zunichte machenden Bedenken der jeweiligen Behörde nachzuempfinden, zumal auch die im Verfahren zitierten Vorschriften von Menschenhand erdacht und verhängt worden sind und werden.

Viele bauwillige Bürgerinnen und Bürger ersparen es sich trotzdem, negative Bescheide anzufechten und zum Beispiel vor das zuständige Verwaltungsgericht zu ziehen, obwohl es immer wieder auch Fälle gibt, in welchen die rechtliche Überprüfung negativ beschiedener Bauersuchen zu einem anderen Ergebnis gelangt.

Nicht selten heißt es in solchen Verfahren, es gehe unter anderem darum, so genannte Berufungsfälle auszuschließen.

Es geht also um die Gleichbehandlung – das Subsidiaritätsprinzip!

Und dennoch hat man gelegentlich den Eindruck als gelte die Gleichbehandlung nicht immer?

Wie anders sieht es oftmals aus, wenn sich „kreativen“ Bauherrenschaften die Möglichkeit auf tut, ureigene Interessen mit allgemeinen öffentlichen Interessen „mischen“ zu können? Wer kennt nicht die an der Front gelegentlich bemühten Druckmittel.

Und wie sieht es aus, wenn die für die Bauleitplanung und die Einhaltungen bauordnungsrechtlicher Belange zuständige Kommune, oder ein Tochterunternehmen selbst die Bauherrenschaft ausübt, oder seitens der betreffenden Kommune auch nur ein gesteigertes Interesse an der Umsetzung eines Bauvorhabens besteht?

Wem fallen da nicht unterschiedlichste Bauvorhaben auch in unserer Stadt mit ihren jeweiligen Interessenkollisionen ein.

Dies gilt auch für das aktuell zur Entscheidung anstehende Bauvorhaben „Bergertor“ der städtischen Tochter WWS GmbH (ehemals Wohnbau Herford) sowie für das Bauvorhaben „Clarenstraße“ einer heimischen Bauträgergesellschaft.

Die baulichen Aktivitäten sind im einen wie im anderen Fall zu begrüßen!

Die städtische Bauleitplanung hingegen hat in beiden Fällen ihren zum frühestesmöglichen Zeitpunkt erforderlichen konstruktiven Einsatz versäumt.

Wenn in beiden Fällen seitens der jeweiligen Gesellschaften, die die Bauherrenschaft ausüben, u.a. auf das wichtige Instrument eines ordentlichen Architektenwettbewerbs, oder auch nur eines studentischen Ideenwettbewerbs verzichtet worden ist, so wäre es im Falle solch sensibler Bauvorhaben Aufgabe der Stadt Herford gewesen, sich von den Planungen nicht überraschen zu lassen, sondern zu sich einfügenden verträglichen und dennoch wirtschaftlichen Konzepten einen ebenso deutlichen wie nachhaltigen Beitrag zu leisten.

Dies gilt besonders dann, wenn zu vernehmen ist, dass die Stadt Herford seit vielen Jahren größtes Interesse an der Entwicklung beider Standorte habe.

Weshalb man seinen wichtigen Einsatz trotzdem verpasst hat und der Entwicklung wieder einmal hinterher läuft, um sich sodann nachträglich allenfalls eine „Moderatorenrolle“ zuzuordnen, bzw. zuordnen zu lassen, mutet grotesk an.

Dass im Fall beider Bauvorhaben all die eingangs erwähnten Argumente der städtischen Bauleitplanung, die, wie gesagt, nicht selten zur Abweisung minder bedeutsamer Bauvorhaben geführt haben und führen, hier keine oder kaum Anwendung finden, wird sich betroffen fühlenden Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Herford kaum zu vermitteln sein.

Immerhin sorgt die Stadt Herford hier wieder einmal selbst für Berufungsfälle.

Dies werden Rat und Verwaltung spätestens dann feststellen, wenn die Baukörper in ihrer realen Größe entstanden sind und damit die Überschreitung des behördlicherseits ebenfalls gern bemühten „Maßes der baulichen Nutzung“ für jedermann deutlich wird.

Und wieder wird anschließend die Frage lauten, wie es zu solchen Entscheidungen – trotz zahlreicher schlechter Beispiele der Vergangenheit – habe kommen können.

Heinz-Günther Scheffer

im Schnitt über 500 echte(!) Besucher unserer Internet-Präsenz pro Tag

im Schnitt über 500 echte(!) Besucher unserer Internet-Präsenz pro Tag

Datum KW Tag Besucher
08.1.2007 2 Montag 269
09.1.2007 2 Dienstag 546
10.1.2007 2 Mittwoch 543
11.1.2007 2 Donnerstag 551
12.1.2007 2 Freitag 616
13.1.2007 2 Samstag 550
14.1.2007 2 Sonntag 479

Allein 3554(!) Besucher in der 2. Kalenderwoche 2007!

Wir danken unseren Besucherinnen und Besuchern für das rege Interesse!