Liste 2004 tritt erneut „flächendeckend“ zur Kommunalwahl an

Liste 2004Herford, 10. Juli 2009   Kandidaten/-innen für  22 städtische Wahlbezirke und 6 Kreiswahlbezirke gewählt!

„Die unabhängige Wählergemeinschaft
Liste 2004 – Initiative für Herford“ wird auch 2009 in allen 22 städtischen Wahlbezirken antreten und eine Bürgermeisterkandidatin, bzw. einen Bürgermeisterkandidaten stellen“, so Vorstands- und Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer anlässlich des 5. Parlamentarischen Abends der „Liste“ am 14. Dezember 2008 im „elsbach restaurant“.

Auch diese Zusage wurde eingelöst. Wie bereits 2004 stellt die „Liste“ eine 22-köpfige Mannschaft, darunter 7 Kandidatinnen. Erstmalig stellt sie auch einen eigenen Bürgermeisterkandidaten.

Nach dem Anschluss an die Freien Wähler belegen die Herforder Unabhängigen ferner auch die 6 Herforder Plätze der 25 Wahlbezirke für den Kreistag. Auch eine schriftliche Einladung zur Besetzung von Mandaten in den Landesparlamenten liegt der unabhängigen Wählergruppe seit kurzem vor.

„Wir werden sehr sorgfältig prüfen, ob es uns Herfordern etwas bringt, sich auch auf dieser Ebene einzubringen“, so Scheffer. „Den Schwerpunkt unserer politischen Aktivitäten bilden zunächst einmal die Interessen der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Herford. So soll es auch künftig bleiben“.

Juli 2009 066

Die Halbjahresbilanz deckt sich mit der Bilanz zum Jahreswechsel 2008/09

Die Halbjahresbilanz deckt sich mit der Bilanz zum Jahreswechsel 2008/09Herford, 06.07.2009   Scheffer: Es hat sich nichts geändert!

Es mutet grotesk an, wenn man „gelesen bekommt“, was im ersten Halbjahr des Superwahljahres 2009 in Herford bewegt worden sein soll.

Dabei bleibt festzustellen, dass – zieht man Bilanz – weit überwiegend lediglich Dinge umgesetzt, bzw. „abgearbeitet“ worden sind und weiter werden, die bereits in der zurück liegenden Ratsperiode 1999-2004 auf die Schiene gesetzt worden sind.

Lediglich zwei neue „Baustellen“ fallen dem objektiven Betrachter auf: So ist freilich ein von niemandem bestellter „Wallsteg“ hinzu gekommen. Erwähnt werden muss ferner eine vollkommen überdimensionierte, weit ausladende, farblich zunächst einmal eher unverdächtige Brücke über die „Lipp’sche Bahn“.

Deren Behindertengerechtigkeit ist selbstverständlich zu begrüßen. Dass auch hier wiederum keinerlei Wettbewerb/Architektenwettbewerb stattgefunden hat, erschließt sich selbst dem diesbezüglich „ungeübten“ Betrachter auf den ersten Blick.

Erwähnt werden darf und muss allerdings der erfreuliche Umstand, dass es  dem stv. Vorsitzenden der Liste 2004„, Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer, in  dieser Ratsperiode gelungen ist, der Stadt Herford mit der ITG Düsseldorf den Investor für den Neubau eines zeitgemäßen „shopping centers“ auf dem ehmaligen Kaufhof-Gelände zu gewinnen. Ein Meilenstein bezüglich der wichtigen Innenstadtentwicklung Herfords, der bereits deutliche Früchte trägt.

Ansonsten bleibt es bei der Jahresbilanz zum Jahreswechsel 2008/09.

Neubauvorhaben auf dem ehem. Kaufhof-Areal liegt im Plan

Neubauvorhaben auf dem ehem. Kaufhof-Areal liegt im PlanHerford, 03. Juli 2009  Scheffer:   Es besteht kein Grund zur Sorge!

In den letzten Tagen und Wochen wurden immer mal wieder Fragen zum Stand des Abbruch- und Neubauvorhabens auf dem ehemaligen Kaufhof-Areal laut.

Auslöser war u.a. der Umstand, dass der ansonsten in allen Punkten ausgehandelte städtebauliche Vertrag nicht termingerecht vom Rat bestätigt werden konnte.

Grund genug u.a. für den Fraktionssprecher von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN – unter Beteiligung der Presse – offiziell nachzufragen. In dem Zusammenhang bezieht der Fraktionssprecher sich auf die letzten Presseberichterstattungen der NW vom 11./12. Juni sowie des Herforder Kreisblatts vom 16. Juni 2009.

Die Pressberichterstattung habe Beunruhigung ausgelöst, schreibt er. Es gebe Vermutungen, dass das Projekt von der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise negativ betroffen sein könne. Wegen der besonderen Bedeutung des wichtigen Projektes regt er eine zeitnahe Information der Fraktionen unter Teilnahme eines Vertreters der ITG an.

Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Herfords,  Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer, erwidert:

Sehr geehrter Herr Even,

besten Dank für die Zusendung Ihrer Anfrage, die ja auch bereits der Presse vorliegt, weshalb ich diese gleich mit in den Verteiler nehme.

Da ich bekanntlich die ITG nach Herford geholt und den Kontakt zum amtierenden Bürgermeister/zur Verwaltung hergestellt und begleitet habe, lege ich natürlich größten Wert darauf, in jeder Phase zu wissen, wie sich der jeweilige Sachstand bezüglich der Umsetzung der für die Herforder Stadtentwicklung bedeutsamen Beseitigung des Kaufhof-Leerstandes darstellt.

Denn, spätestens, wenn diesbezüglich „etwas anbrennen würde“, würde mir gewiss die Titelseite der Presse in Farbe zuteil.

Also habe ich – nach Eingang Ihrer Mail – soeben ein weiteres verantwortliches Gespräch mit einem Vertreter der ITG Düsseldorf geführt, der mir ebenso ausdrücklich wie nachdrücklich bestätigt hat, dass das Bauvorhaben im Plan liegt und in jedem Fall umgesetzt wird.

Es besteht also derzeit keine Veranlassung zur Beunruhigung der Gemüter.

In der Hoffnung, der Sache und Ihnen mit diesen Zeilen dienlich gewesen sein zu können, verbleibe ich

mit freundlichem Gruß
Ihr
Heinz-Günther Scheffer

Liste 2004 stellt richtig

Liste 2004 stellt richtigHerford 01. Juli 2009  Irgendwann reicht es dann doch einmal!

Auch anlässlich seiner öffentlichen Statements legt der Löhner Vorsitzende einer weiteren Herforder UWG Wert darauf, dass bei ihm ein respektvoller Umgang gepflegt werden solle. Den habe er ausgerechnet in der „Liste 2004“, der er 1/2 Jahr angehört hat, vermisst, so Brumberg.

Die Freien Wähler der „Liste 2004“ haben sich bisher bzgl. der Einlassungen Brumbergs in Zurückhaltung geübt. „Irgendwann ist das Maß dann aber doch einmal voll“, stellt Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer klar. „Es ist nicht einzusehen, dass sich z.B. unsere Neumitglieder und Ratsbewerber/-innen bzgl. der Verdrehung der Tatsachen Herrn Brumbergs rechtfertigen sollen.“

Bei Daniel Brumberg, dessen Frau Viola Brumberg, deren Eltern Edeltraut und Wolfgang Vogel sowie deren Nachbarin Marita Kamp handelt es sich in der Tat um 5 ehem. Mitglieder der „Liste“, die lediglich rd. 1/2 Jahr, bzw. rd. 1 Monat Mitglieder der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ waren.

Sie konnten nachweislich für die politische Arbeit gewonnen werden, nachdem sich die Vertreterinen und Vertreter der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ intensiv um die Interessen u.a. der vorstehend erwähnten Bürgerinnen und Bürger im Bereich der ausgebauten Straßen „Virchowstraße“, „Vichowplatz“ und „Ebertstraße“ gekümmert hatten.

Anfang 2009 signalisierte Brumberg der „Liste“, dass er – da er in Löhne wohne, weshalb er in Herford nicht wählbar sei – auf einem sicheren Platz für den Kreistag kandidieren wolle. Diese Ambitionen wurden durch die „Liste 2004“  gerne unterstützt, zumal der in 2008 vollzogene Anschluss an die „FW Freien Wähler“ im Kreis Herford neuerlich auch Kandidaturen der Mitglieder der „Liste 2004“ zum Kreistag ermöglichte und ermöglicht.

In Rahmen seiner Vorbereitungen der Nominierungen der Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag machte Brumberg sodann – unterstützt durch seine Familie – wiederholt mündlich und schriftlich personelle Ausgrenzungen innerhalb der Mitglieder der „Liste 2004″ zur zwingenden Bedingung.

Anlässlich der sodann am 18. Februar 2009 von Versammlungsleiter Brumberg geleiteten Mitgliederversammlung der „Liste“ wurde trotzdem – demokratischen Grundsätzen in jeder Weise entsprechend – für einen der Kreiswahlbezirke ein von Brumberg zuvor namentlich ausgegrenztes Mitglied der „Liste 2004″ – in geheimer Einzelwahl mit qualifizierter Mehrheit und damit eindeutig – gewählt.

Im weiteren Verlauf der von Herrn Brumberg geleiteten Versammlung ließ Brumberg auch sich mit einem 1-stimmigen Ergebnis wählen.

Nachdem er die Wahl sodann – nach eigener Erklärung – „unter Vorbehalt“ annehmen wollte, was von der Versammlung nicht akzeptiert werden konnte und wurde, erklärte er schließlich, er nehme seine Wahl nicht an.

Diesen Schritt begründete Brumberg anschließend damit, dass er schließlich beim Vorstand/erweiterten Vorstand der „Liste 2004″ im Wort gestanden habe, seine Kandidatur davon abhängig zu machen, dass ausschließlich die von ihm vorgesehenen 6 Kandidaten/-innen für den Kreistag nominiert werden würden, bzw. worden wären und nicht etwa ein vom ihm zuvor namentlich ausgegrenztes Mitglied unter den Kandidaten sei.

Der einmütigen Aufforderung der Mitglieder der „Liste 2004″ anlässlich einer Zusammenkunft am 22. Februar 2009 im Hause der Schwiegereltern Brumbergs (Edeltraut und Wolfgang Vogel), die nicht haltbare Haltung Brumbergs rasch zu überdenken und zur Arbeit zurück zu kehren, begegneten die 5 vorerwähnten Mitglieder Brumberg, Brumberg, Vogel, Vogel und Kamp mit Austritt, bzw. rückdatierten Austritten.

Wenn Brumberg sich dann auch heute in der örtlichen Presse in der Weise zitieren lässt, „die neue Wählergemeinschaft wolle einen respektvollen Umgang pflegen. Daran habe es in der „Liste 2004″ gemangelt“, so mögen Selbsterkenntnis und guter Wille hilfreich sein. 

In der „Liste 2004″ war es gerade der Löhner Brumberg, der in seiner kurzen Mitgliedschaft – durch die ihm eigene vorbeschriebene ge- und erlebte Praxis zur Kommunalwahl 2009 – leider genau das Klima geschaffen hat, welches er neuerlich öffentlich reklamiert.

Der vorstehende Bericht wird durch die betreffenden Korrespondenz Brumbergs und dessen Frau belegt. Bei der „Liste“ hofft man jedoch, dass dies im allseitigen Interesse entbehrlich sein sollte.

Wenn sich den 5 vorerwähnten ehem. Mitgliedern der „Liste 2004″ auch die Brüder André und Heiko Krüger (vorm. FDP) angeschlossen haben, weshalb immer wieder von 7 Ehemaligen der „Liste“ die Rede ist, sei der Hinweis gegeben, dass André Krüger weiterhin auch Mitglied der Liste 2004 – Initiative für Herford“ ist, was die Satzung der „Liste 2004″ durchaus zulässt.

Krüger hat der „Liste 2004“ noch im April 2009 schriftlich mitgeteilt, dass er auf politische Aktivitäten verzichten möchte, da er seinen Hauptwohnsitz in der  nun anstehenden Ratsperiode ebenfalls nach außerhalb Herfords verlege.