Diese Galerie enthält 4 Fotos. Gender Mainstreaming am Linnenbauerplatz
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Diese Galerie enthält 4 Fotos. Herford, 09. Jan. 2009 . . . alles eine Frage der Einstellung!

+10°C:
Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab.
Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.
+5°C:
Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den
Horizont steigt.
+2°C:
Italienische Autos springen nicht mehr an.
0°C:
Destilliertes Wasser gefriert.
-1°C:
Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen.
Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.
-4°C:
Die Katze will mit ins Bett.
-10°C:
Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen.
Die Lappen gehen zum Schwimmen.
-12°C:
Zu kalt zum Schneien.
-15°C:
Amerikanische Autos springen nicht mehr an.
-18°C:
Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.
-20°C:
Der Atem wird hörbar.
-22°C:
Französische Autos springen nicht mehr an.
Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.
-23°C:
Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.
-24°C:
Deutsche Autos springen nicht mehr an.
-26°C:
Aus dem Atem kann Baumaterial für Iglus geschnitten werden.
-29°C:
Die Katze will unter den Schlafanzug.
-30°C:
Kein richtiges Auto springt mehr an.
Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.
-31°C:
Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen.
Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training für den Frühling.
-35°C:
Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen.
Die Lappen schaufeln den Schnee vom Dach.
-39°C:
Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken.
Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.
-40°C:
Das Auto will mit ins Bett.
Die Lappen ziehen einen Pullover an.
-44°C:
Mein finnischer Kollege überlegt, evtl. das Bürofenster zu schließen.
-45°C:
Die Lappen schließen das Klofenster.
-50°C:
Die Seelöwen verlassen Grönland.
Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.
-70°C:
Die Eisbären verlassen den Nordpol.
An der Universität Rovaniemi (Lappland) wird ein Langlaufausflug
organisiert.
-75°C:
Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis.
Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Mütze runter.
-120°C:
Alkohol gefriert. Folge davon: Die Lappen sind sauer.
-268°C:
Helium wird flüssig.
-270°C:
Die Hölle friert.
-273,15°C:
Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen.
Die Lappen geben zu: „Ja, es ist etwas kühl, gib mir noch einen Schnaps zum Lutschen“
Und jetzt kennst Du den Unterschied zwischen Lappen und Waschlappen!
Also stellt Euch nicht so an!
Quelle: nicht bekannt – leider
Herford, 07. Jan. 2008 Worum geht es dem amt. Bürgermeister eigentlich?
Hier die Fortsetzung zum „Jahresrückblick 2008“ in der Presse sowie zum aktuellen Sachstandsbericht der „Liste 2004 – Initiative für Herford“:
Nach der Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft sowie der dagegen gerichteten Beschwerde des Bürgermeisters, bzw. des von den Antragstellern mandatierten Strafrechtlers RA Dr. Detlev Binder wollte die Staatsanwaltschaft Bielefeld spätestens bis Ende Oktober 2008 erneut entschieden haben.
Dass eine Entscheidung jedoch bisher nicht möglich war, lag und liegt – so der Staatsanwalt – ausschließlich daran, dass die drei(!) Antragsteller – Bürgermeister Bruno Wollbrink (SPD), Baudezernent Dr. Peter Maria Böhm und Abteilungsleiter Dipl.-Ing. Uwe Werner – bzw. die Stadtverwaltung Herford sich von der Staatsanwaltschaft bzgl. der von dort nachgeforderten Daten/Unterlagen seit dem Herbst immer wieder haben bitten, bzw. mahnen lassen.
Zuletzt hatte die Staatsanwaltschaft den Antragstellern eine letzte Frist bis zum 31. Dezember 2008 gesetzt.
Wie der befasste Staatsanwalt heute berichtet, sind nunmehr Unterlagen der Antragsteller, bzw. der Stadtverwaltung Herford eingetroffen. Parallel dazu hat man – so der Staatsanwalt – telefonisch darum gebeten, das Verfahren unter keinen Umständen einzustellen.
o tempora . . .
Herford, 09. Jan. 2009 Täglich ca. 1.000 echte(!) Besucherinnen und Besucher
Guten Tag liebe Mitglieder, Gäste und Freunde der Freien Wähler Herfords „Liste 2004 – Initiative für Herford“,
zu unseren „News“ der letzten Tage haben wir von unseren täglichen Leserinnen und Lesern erfreulicherweise die eine oder andere Nachfrage erhalten, die wir gern nachfolgend direkt beantworten möchten. Für die Nachfragen besten Dank!
Termine:
Was die Rubrik „Termine“ unserer Internet-Präsenz betrifft, so versuchen wir, stets auf dem aktuellen Stand zu sein, so dass die bekannten Termine in aller Regel „rund um die Uhr“ von jedermann abgefragt werden können. Nicht selten ist von Ratskolleginnen und -kollegen zu hören, dass man diesen „Service“ der „Liste“ gern in Anspruch nehme, da wir auch in dem Punkt die einzigen sein sollen, die terminlich „auf Höhe“ sind.
Die Termine tragen wir grundsätzlich quartalsweise vor. In diesem Jahr haben wir die bisher(!) bekannten Termine – vor dem Hintergrund des Termins der Kommunalwahl/Bürgermeisterwahl 2009 am 07. Juni 2009 – bereits bis Ende Juni 2009 vorgetragen.
Sollte jemand Interesse daran haben, z.B. auch an Terminen teilzunehmen, zu denen uns persönliche/namentliche Einladungen vorliegen, so war es in der Vergangenheit häufig möglich, entsprechende Teilnahmen zu gewährleisten.
Pressemitteilungen / Presse Archiv:
Was unsere Rubriken „Pressemitteilungen“ / „Presse Archiv“ betrifft, so gehen die Pressemitteilungen in aller Regel auch an die örtlichen Medien hinaus. Dass sie von dort nicht selten nicht(!) „mitgenommen“ werden, hängt – so hört man gelegentlich heraus – angeblich u.a. damit zusammen, dass unser uns zur Kommunalwahl 2004 von den Wählerinnen und Wählern zuerkannter Fraktionsstatus seit Nov. 2005 durch Regina Hensel, wie diese in der Ratssitzung am 07. Dezember 2007 selbst erklärt hat, bewusst „blockiert“ wird.
Dies ist äußerst bedauerlich, zumal ein politisches Engagement Regina Hensels auch weiterhin nicht festzustellen ist.
In dem Zusammenhang sei gesagt, dass – wie es in anderen politischen Gruppierungen üblich sein soll – auch die Unterschrift eines Mandatsträgers, das Mandat bei Verlassen der Partei an die Partei zurück zu geben – rechtlich nicht haltbar und/oder durchsetzbar ist. Ab der Annahme des Mandates ist das Mandat der Person zugeordnet. Dies gilt auch, wenn es sich – wie im Falle Regina Hensels – nicht etwa um ein persönlich errungenes Direktmandat, sondern um ein Mandat der Reserveliste der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ handelt.
Dass es – wie zu vernehmen ist – u.a. der amtierende Bürgermeister war, der Regina Hensel dazu ermutigt hat, „unser“ 2. Mandat – entgegen ihrer ursprünglichen eindeutigen Erklärung am 16. Nov. 2005 – weiterhin für sich persönlich in Anspruch zu nehmen, wirft natürlich mindestens Fragen auf.
Fotos / Foto Archiv:
Regelmäßig versuchen wir, uns wichtig und/oder mindestens interessant erscheinende Dinge aus dem Herforder Lokalcolorid etc. unter der Rubrik „Fotos“ / „Foto Archiv“ „auf Platte zu bannen“ und in’s Internet einzustellen. Auch dieser „Servive“, der einiges an Einsatz erfordert, zumal wir selbst immer anspruchsvoller werden, wird von den Besuchern unserer Internet-Präsenz ebenfalls gern genutzt. Man sieht dies u.a. daran, dass sich viele unserer Besucherinnen und Besucher über unsere Rubriken „Fotos“ / „Foto Archiv“ einloggen. Die Besucherinnen und Besucher unserer Internet-Präsenz – inzwischen täglich zw. 900 und 1.000 – kommen übrigens weit überwiegend aus der Stadt Herford. Dies belegen u.a. die Einwahlknoten.
In besonderen Fällen, sei es beim Bau MARTas, im Herforder Straßenbau, bei der Errichtung der Kürbis-Pyramide, oder – aktuell – beim Umbau des Linnenbauerplatzes, beim Wall / Wallsteg, beim Neubau der Synagoge und bei der Errichtung der gigantischen Friedhofsbrücke über die „Lipp’sche Bahn“, stellen wir regelmäßig baubegleitende Fotos ein, um die Bauvorhaben auf diese Weise zu dokumentieren.
Alle Fotos sind – unter der Rubrik „Foto Archiv“ 1/2-jährlich zusammen gefasst – zurück bis 2004 weiterhin jederzeit abrufbar.
Nehmt/nehmen Sie unseren „Service“ – lokalpolitisch besser informiert zu sein – gern weiterhin in Anspruch.
Für Rückfragen stehen wir gern jederzeit zur Verfügung!
Herzliche Grüße
Ihre Freien Wähler der
„Liste 2004 – Initiative für Herford„
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Herford, Sylvester 2008 / Neujahr 2009 . . . und wieder ist der amt. Bürgermeister nicht beteiligt?
„Zwei städtische Verwaltungsmitarbeiter stellen Strafanzeige gegen Ratsmitglied Heinz-Scheffer (Liste 2004). Scheffer soll sich vor Gericht wegen übler Nachrede und zum Teil wegen Beleidigung verantworten . . .“ Dies berichtet das Herforder Kreisblatt im Jahresrückblick zum Monat Juni 2008.
Um so verwunderter ist Heinz-Günther Scheffer über diese Darstellung. „Richtig ist, dass ich mich in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 13. März letzten Jahres an der vom Vorsitzenden Karl-Heinz-Hirschfelder (SPD) losgetretenen Debatte über die Vergabepraxis der Verwaltung beteiligt habe“, sagt Scheffer. „Der Punkt war schließlich Gegenstand der Tagesordnung.“
„Ohne mein Gesprächsangebot zu nutzen, war es sodann jedoch der derzeit amtierende Bürgermeister Bruno Wollbrink (SPD), der – gegen die Empfehlung seiner Partei – durch den von ihm mandatierten Bielefelder Strafrechtler Dr. Detlev Otto Binder Strafantrag gegen mich – und nur gegen mich – hat stellen lassen. Dem Verfahren sind – im Gegensatz zum ehem. Bürgermeister Thomas Gabriel (CDU) – Baudezernent Dr. Peter Maria Böhm und Abteilungsleiter Dipl.-Ing. Uwe Werner beigetreten.“
Wie Wollbrinks Pressesprecher Dr. René Schilling seinerzeit zu berichten hatte, war von Wollbrink zuvor gar eigens ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben worden.
Gleichwohl stellte die Staatsanwaltschaft Bielefeld das angestrengte Verfahren sodann erwartungsgemäß ein. Grund genug für Wollbrink, auch noch anwaltlich Beschwerde gegen die Einstellung einlegen zu lassen.
Doch die Angelegenheit, deren Versuch einer korrekten Protokollierung schon Blüten trieb, wird noch delikater: Seitdem lässt Wollbrink sich von der Staatsanwaltschaft Bielefeld bezüglich der von dort geforderten Angaben und Unterlagen immer wieder vergeblich bitten. Die letzte Wollbrink, bzw. dessen Rechtsvertreter gesetzte Frist für die Vorlage der von der Staatsanwaltschaft wiederholt geforderten Angaben und Unterlagen trägt das Datum des 31. Dezember 2008.
Immerhin hat die Verwaltung per 28. Juli 2008 – mit Wirkung vom 01. August 2008 – eine neue Dienstanweisung zur Vergabeverordnung der Stadt Herford erlassen.
Fortsetzung folgt.
Herford, Sylvester 2008 Mit dem Jahreswechsel beginnt das „Superwahljahr“ 2009. Am 07. Juni stehen bereits die Kommunalwahlen an. Die laufende Ratsperiode 2004 – 2009 endet hingegen erst am 30. Oktober.
Man darf gespannt sein, wie Rat und Verwaltung mit dieser Situation umgehen.
Neu ist auch die Bürgermeisterwahl geregelt. Dauert die Ratsperiode 5 Jahre, so umfasst die Amtsperiode des Bürgermeisters neuerlich 6 Jahre.
Die Stichwahl entfällt. Das heißt, dass die Bürgermeisterkandidatin, bzw. der Bürgermeisterkandidat mit einfacher Mehrheit gewählt wird. Gemessen an der Wahlbeteiligung kann das bedeuten, dass es, um Bürgermeisterin oder Bürgermeister der Stadt Herford zu werden, nur ca. 5.500 Stimmen bedarf.
Bleibt man bei der laufenden Ratsperiode, so erleben wir weiterhin eine Ratsperiode, in welcher der amtierende Bürgermeister Bruno Wollbrink (SPD) im Stadtrat dauerhaft über keine eigene Mehrheit verfügt.
Anfangs wechselnden Mehrheiten folgte schließlich eine auf kommunaler Ebene nicht etwa vorgesehene, bis Januar 2009 vertraglich befristete „Koalition“ von CDU und SPD, die jedoch nur kurzzeitig Bestand hatte. Diesem Herforder Novum folgte vor zwei Jahren ein vom Sprecher der Grünen dominiertes und regelmäßig strapaziertes schwarz-grünes Bündnis.
Bewirkt hat dieses Bündnis – außer einem Haushaltsbegleitbschluss im Jahre 2008 – für Herford leider so gut wie nichts. Selbst namhaften CDU-Hartlinern fallen, auf die Bilanz der laufenden Ratsperiode angesprochen, nicht selten lediglich die plötzliche „Rolle rückwärts“ zum Museum am Münster, (MaM) oder der ominöse Wallsteg ein.
Der noch amtierende SPD-Bürgermeister hingegen brüstet sich mit der Umsetzung von seinem Amtsvorgänger Thomas Gabriel (CDU) angeschobener Projekte, oder auch mit dem von Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer (Liste 2004) gewonnenen Investor für den Erwerb und Abbruch der ehem. Kaufhof-Liegenschaft einschl. der Errichtung eines zeitgemäßen „shopping centers“.
Wenn die SPD-Fraktionsvorsitzende regelmäßig verkündet, es sei dem Geschick des Bürgermeisters und seiner SPD zu verdanken, dass an der Goebenstraße – gemeint ist MARTa – endlich Ruhe eingekehrt sei, so verfolgt diese hoffentlich nicht etwa das Ziel, bei MARTa zeitnah die Lichter zu löschen?
Allerdings darf sicher nachgefragt werden, wann Bürgermeister Bruno Wollbrink endlich Stellung zu seiner tragischen Rolle als stv. Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Schulen im Kreis Herford beziehen wird, damit zumindest diesbezüglich an der Goebenstraße Aufklärung und Ruhe hinsichtlich des erheblichen Vermögensschadens zum Nachteil nicht zuletzt auch der Stadt Herford einkehren.
Immerhin verzichtet die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Lieselore Curländer (CDU) auf eine erneute Kandidatur. Aber auch die leider verhinderte Bundestagskandidatur eines weiteren Mitgliedes des vierköpfigen Vorstandes des Vereins zur Stärkung der Schulen soll dem vom Vorstand verzapften einmaligen Desaster geschuldet sein. Wollbrink scheint das nicht zu „jucken“?
Dieser hebt eingangs seiner Neujahrsbotschaft gar besonders hervor, der Alterung der Gesellschaft Rechnung zu tragen. Das Ziel muss hingegen lauten, dafür Sorge zu tragen, den Umbau zu einer attraktiven Stadt aktiv zu forcieren, die eben auch für junge Familien, die den Altersdurchschnitt heben, attraktiv ist.
Statt dessen wurde nicht einmal annähernd das von Scheffers Beschaffung des „Kaufhof-Investors“ ausgehende Potential ausgeschöpft.
Was die Ausweisung von Baugrundstücken für junge Familien betrifft, die gern auch mit ihren Kindern „im Grünen“ ansiedeln möchten, so überlässt man die städtische Bauleitplanung anscheinend gänzlich dem allgegenwärtigen Sprecher von Bündnis 90?
Und wenn Wollbrink die Ausweisung von Bauland für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben apostophiert, so wird es Zeit, dass ihm jemand sagt, dass die Flächen für entsprechend große und damit interessante/re Unternehmen längst ausgeschöpft sind. Auch hier besteht also akuter Handlungsbedarf.
Sich bzgl. der Sicherung von Arbeitsplätzen auf die städt. Tochter WWS zu verlassen, klingt nachgerade grotesk. Jedenfalls ist die Zeit für Experimente vorbei.
Vielmehr gilt es, Entscheidungen zu forcieren, realistische Ziele zu formulieren und Wege dorthin konkret abzuwägen und sodann konsequent zu gehen.
Wer diesbezüglich aktuell wen in seinem Elan bremst, ist derzeit schwerlich auszumachen. Dass auch die aktuellen „Koaliteure“ natürlich nicht etwa füreinander geschaffen sind, führt in der „Bilanz der guten Taten“ eben nicht dazu, dass man gemeinsam auf Nachhaltigkeit angelegte neue Wege sucht und geht, Visionen entfaltet und für den nötigen Motivationsschub sorgt.
Und natürlich fehlt es an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der Verwaltung, was eben u.a. darin begründet liegt, dass Verwaltungschef Wollbrink weder über eine eigene Mehrheit noch über Sitz und Stimme im Mehrheitslager verfügt.
Hier mag auch ein Grund dafür liegen, dass Entscheidungen auch weiterhin gern hinter verschlossenen Türen von der Verwaltungsspitze oder den Meinungsbildnern und Entscheidungsträgern der beiden „Koaliteure“ getroffen oder auch nur durchgewinkt, bzw. abgenickt werden.
Man denke an die Besetzung der Stelle des Kaufmännischen Geschäftsführers der WWS GmbH. Das glücklose Verfahren zur Besetzung der Stelle des Geschäftsführeres der PRO HERFORD GmbH scheiterte gar mehrfach. Hier hat sicher auch die CIMA Lübeck als ivolvierter „Headhunter“ Neuland betreten.
Bleibt zu hoffen, dass mit Roland Nachtigäller die Hoet-Nachfolge nachhaltig gesichert ist, nachdem schon das Auswahlgremium nicht überzeugen konnte. Experimente kann sich Stadt gerade auch an dieser Front nicht erneut leisten.
Dies gilt für jegliche Sachentscheidungen analog.
Mit Scheffers Gewinnung von Investoren zur Beseitigung des Kaufhof-Leerstandes hat der „Stadtumbau“ im Rahmen eines sowohl erlaubten als auch gebotenen Wettbewerbs der Städte untereinander erst begonnen!
Und zur Stadtentwicklung zählt natürlich auch die überfällige Realisierung des Stadt- und stiftsgeschichtlichen Museums. Eine Stadt der Größenordnung Herfords mit deutlich unter 100.000 Einwohnern benötigt mehrere überzeugende „Alleinstellungsmerkmale“. Es macht daher Sinn, endlich auf die Einmaligkeit der Herforder Stiftsgeschichte aufzusetzen.
Dabei kommt es darauf an, den Bürgerinnen und Bürgern klaren Wein einzuschenken. Nur so kann es gelingen, bei der Umsetzung von Entscheidungen innerhalb der Bürgerschaft das wünschenswerte, bzw. erforderliche „Wir-Gefühl“ zu erreichen. Bemerkenswert ist in dem Zusammenhang das erfreulicherweise wachsende Interesse der jungen Menschen in Herford an der einmaligen Stiftsgeschichte ihrer Stadt.
Wenn jede
nfalls festzustellen bleibt, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt u.a. angesichts eines permanenten Informationsdefizits sowie immer wieder neuer, eben nicht nachvollziehbarer Entscheidungen verdrossen abwenden, so gilt auch hier, dass dieser Mangel nicht etwa dadurch kompensiert wird, dass viele der gewählten Volksvertreter im Rat der Stadt Herford ebenfalls darauf angewiesen sind, Informationen der Presse zu entnehmen, bzw. sie sich selbst in mühevoller Kleinarbeit zu erarbeiten.
Dass dies leider so ist, muss um so unverständlicher erscheinen, als gerade vor und in dieser Ratsperiode permanent von der Forderung nach Transparenz die Rede war und ist.
Transparenz lässt sich – besonders dann, wenn sie nicht praktiziert wird – nicht herbei reden. Transparenz will gelebt sein.
Die Bürgerinnen und Bürger Herfords haben da – Gott sei Dank – stets ein gutes Gedächtnis bewiesen, wenn es galt, Politik einen Denkzettel zu verpassen.
Wer meint, sich darüber hinweg setzen zu können, wird feststellen, dass es mit guten Worten gegen Ende der Ratsperiode nicht etwa getan sein wird. Darauf fällt – zumindest in Herford – niemand mehr herein.
Die Freien Wähler der „Liste 2004 – Initiative für Herford„‚ werden sich daher auch weiterhin darum bemühen, Sie gern über jeden Sachverhalt ehrlich und umfassend zu informieren.
Danken möchten wir unseren Gästen – auch den Gästen unserer Internetpräsenz – die sich auf über 800 echte(!) Besucher pro Tag eingependelt haben, für Ihre Treue!
Wir Freie Wähler werden auch weiterhin Ihre Erwartungen erfüllen, und bedanken uns für den umfänglichen Zuspruch, der uns selbstverständlich Ansporn ist.
Ein herzliches gemeinsames „Glück auf“ für das vor uns liegende Wahljahr 2009!
Ihre Freien Wähler der
„Liste 2004 – Initiative für Herford„
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