‚Liste 2004‘ trauert um Wilhelm Dewe

BildUm ihr nach kurzer schwerer Krankheit verstorbenes Mitglied Wilhelm Dewe trauert in diesen Tagen die unabhängige Wählergemeinschaft „Liste 2004 – Initiative für Herford“. Am 14. Juli 1922 geboren, war Wilhelm Dewe das älteste Mitglied der im Jahre 2004 erstmalig zur Kommunalwahl angetretenen Wählergruppe. Trotzdem gehörte der seit 1950 als freier Handelsvertreter tätigte „Hobbygärtner“ und Vater der bekannten Söhne Dr. Hans-Joachim („Carlo“) und Prof. Dr. Bernd Dewe zu den Aktiven der Wählergruppe, für die er anläßlich der Kommunalwahl erfolgreich im Wahlbezirk 7 kandidierte.

Anschließend war er sowohl ‚Sachkundiger Bürger‘ im Seniorenbeirat der Stadt Herford als auch Mitglied der Schiedskommission der Wählergruppe.

„Wilhelm Dewe hat sich mit der von ihm als „Herforder Urgestein“ eingebrachten Erfahrung sowie mit seinem ebenso sachlichen wie überzeugenden Eintritt für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Herford sehr verdient gemacht“, so der Vorstand der Wählergruppe und deren Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer. „Wir vermissen Wilhelm Dewe bereits jetzt, und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

Wilhelm Dewe wurde am Donnerstag auf dem Alten Friedhof an der Hermannstraße beigesetzt. An der Trauerfeier im engsten Familienkreis nahm als Vertreter der ‚Sachkundigen Bürger‘ der Liste 2004 Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer teil.

‚Liste 2004‘ fordert Kinder- und Jugendparlament

'Liste 2004' fordert Kinder- und JugendparlamentIn Verbindung mit der Wahl des künftigen Seniorenbeirates fordert die „Liste 2004“ parallel die Einrichtung eines „Kinder- und Jugendparlamentes“ als die gewählte Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen der Stadt Herford.

„Vorrangiges Ziel des Kinder- und Jugendparlamentes soll es sein, endlich auch den Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Politik der Stadt angemessen Gehör und Geltung zu verschaffen“, formuliert es Heinz-Günther Scheffer, Ratsmitglied der unabhängigen Wählergemeinschaft im Rat der Stadt Herford.

„Wenn der Bürgermeister richtigerweise erklärt, der künftige Seniorenbeirat nehme die Interessen und Belange der älteren Bürgerinnen und Bürger wahr, entwickele Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt und solle die Möglichkeit erhalten, seine Vorstellungen frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse einbringen zu können, so muss das gleichermaßen auch für die Kinder und Jugendlichen der Stadt Herford gelten“, so Scheffer. „Das Kinder- und Jugendparlament ist unabhängig, überparteilich und frei in der Wahl seiner Themen“.

Ratsmitglied Scheffer hat bzgl. seines bereits in der Vergangenheit wiederholt vorgetragenen Vorstoßes, den er in Verbindung mit der Neuaufstellung des Seniorenbeirates für überfällig hält, Kontakt zu Dr. Andreas Osner aus dem Hause Bertelsmann sowie zu Jugendparlamenten diverser Städte aufgenommen.

„Besonders beeindruckt hat mich in der Vergangenheit auch der Besuch der Kinderstadt Mini-München“, sagt Scheffer. Hier werden Kinder und Jugendliche spielerisch mit allen Verwaltungsabläufen und -vorgängen, einschlich der Finanzierung städtischen Lebens vertraut gemacht.

Wie gerade erst MARTa und Poggenpohl ist die Spielstadt Mini-München, die vom 1.-19. August 2006 zum 13. Mal in der Event-Arena des Münchner Olympiaparks stattfindet, von der zuständigen Jury als einer der „365 Orte im Land der Ideen“ ausgewählt worden. „Schon diese „Gemeinsamkeit“ sollte uns Ansporn sein“, hofft Scheffer.

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Verwaltungsreform für den ‚Konzern Stadt‘

1197296528Wappen-Herford-bunt.jpgRatsmitglied H.G. Scheffer zum aktuellen Vorschlag der Verwaltung

Bzgl. des aktuellen Vorschlags der Verwaltung zur Strukturreform sowie bzgl. der öffentlichen, bzw. veröffentlichten Reaktionen darauf hätte ich mir gewünscht, dass wir politikseitig in der Lage gewesen wären, uns als erste Reaktion auf den Verwaltungsvorschlag parteiübergreifend zusammen gesetzt zu haben, um die Vorschläge verantwortlich zu beraten, wie uns dies z.B. bei der Gründung der Verkehrsgesellschaft prima gelungen ist.

Klar, dass man die Dinge nicht 1:1 vergleichen kann. Sicher hat sich Politik auch durch die offensichtlichen diesbezüglichen Einlassungen gegenüber der Presse, man habe anlässlich der Präsentation „blankes Entsetzen“ aus den Reihen der Politik wahrgenommen, provozieren lassen? Es stellt sich m.E. generell die Frage, ob es klug ist, die Dinge verwaltungsseitig in einem gerade mal 1-stündigen Erstgespräch vorzustellen, um sie im nächsten Augenblick – ohne jede nochmalige Beratung – mit Namen der Betroffenen unmittelbar an die Presse zu geben?

Wünschenswert wäre nach meiner Meinung gewesen, wenn es in solchen Fällen gelingen würde, dass sich Verwaltung und Politik zunächst einmal verantwortlich abgestimmt hätten, um dann – vielleicht sogar gemeinsam – an die Presse und damit in die Öffentlichkeit zu treten.

Schließlich ist eine so weitreichende Strukturreform nur im grundsätzlichen Konsens umsetzbar.

Meine pers. Meinung zum Verwaltungsvorschlag:

Wenn wir heutzutage gern vom „Konzern Stadt“ sprechen, so impliziert das, dass ein „Konzern Stadt“ sich mit modernen Konzernstrukturen messen lassen muss und Strukturen – wie in einem zeitgemäß aufgestellten Unternehmen – schon im Sinne von Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit immer wieder neu auf den Prüfstein zu stellen sind.

Das Aufbrechen von Strukturen bietet in dem Zusammenhang immer auch die Chance einer Verbesserung.

Bei dem vom Bürgermeister aktuell vorgestellten Entwurf handelt es sich zunächst einmal um einen ebenso notwendigen wie mutigen Vorstoß. Dass das vorgestellte Konzept im Detail einer kritischen Überprüfung zu unterziehen ist, haben weder der Bürgermeister noch der Verwaltungsvorstand ausgeschlossen.

Für nicht zielführend halte ich es, dass der Vorschlag – kaum eingebracht – von der Politik öffentlich kontrovers statt sachlich konstruktiv diskutiert wird.

In dem Zusammenhang darf die Mitwirkung in den städtischen Gremien, wie im Rat, im Fachausschuss oder Beirat von politischen Mandatsträgern im Einzelfall nicht zur „heiligen Kuh“ erhoben werden.

Aufgabe der Politik ist und bleibt es, Ziele zu formulieren, Strategien zu entwickeln, an deren Umsetzung mitzuwirken und das Controlling zu gewährleisten.

Alle übrigen Aufgaben kommen der Verwaltung und den dort professionell wirkenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu.

„Kommunale Laienpolitikerinnen und -politiker“ sollten daher nicht den Ehrgeiz zu entfalten versuchen, sich zu Fachleuten für Verwaltungsarbeit auszuwachsen.

Das schließt eben nicht aus, den einerseits wünschenswerten Vorschlag zum Verwaltungsumbau andererseits in dieser Phase in seinen Details von politischer Seite kritisch zu hinterfragen.

Natürlich haben Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung „Chefsache“ zu sein. Für bedenklich halte ich daher u.a. auch – trotz der bekannten Zwänge, die sich daraus ergeben, dass die WWS eben nicht eine 100 %-ige städtische Tochter ist – die Trennung von Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Dass sich aus dem jetzigen Organigramm dann gleich zwei Geschäftsführer bei der PRO HERFORD GmbH ergeben sollen, dürfte kaum zu vermitteln sein.

Was die vorgeschlagene Ausgliederung des Sports betrifft, so sind natürlich auch in dem Zusammenhang die wechselseitigen Synergien unter Einbeziehung auch des beim Kreis Herford bediensteten Sportpersonals zu prüfen.

Dass eine solche Prüfung bezüglich der städtischen Rechnungsprüfung erfolgt, zeigt den richtigen Weg auf.

Ich hoffe, dass Verwaltung und Politik gemeinsam die Chance ergreifen, den jetzt vorgestellten Verwaltungsvorschlag zeitnah zu einer tragfesten Verwaltungsstruktur auszufeilen.

Dass man das jeweilige Ressort und die sich daraus ergebenden Stellen nicht auf Personen beziehen oder zuschneiden darf und wird, sondern dass sich die jeweils erforderliche personelle Besetzung in einem zweiten Schritt aus den Anforderungen des Ressorts und den sich daraus ergebenden konkreten Stellenbeschreibungen zu ergeben hat, sollte außer Frage stehen.

In dem Zusammenhang ist im Einzelfall zu prüfen, wo das jeweilige Anforderungsprofil z.B. mittels externer Stellenausschreibungen optimiert werden kann.

Das im Einklang verfolgte Ziel einer zeitgemäßen Verwaltungsstruktur darf nicht durch persönliche Befindlichkeiten oder Interessen gefährdet werden. Bestandssicherung hat nur dort eine Daseinsberechtigung, wo sie unmittelbar den Interessen der Bürgerinnen und Bürger entgegen kommt.

2. ‚Parlamentarischer Abend‘ der ‚Liste 2004‘

2. 'Parlamentarischer Abend' der 'Liste 2004'Jahresabschlussessen zog wieder zahlreiche Gäste an!

Besser hätte die Stimmung anlässlich des 2. „Parlamentarischen Abends“ der unabhängigen Wählergemeinschaft „Liste 2004 – Initiative für Herford“ nicht sein können.

Dabei kommt es den Verantwortlichen darauf an, zum Jahresabschlussessen nicht nur die eigenen Mitglieder sowie Freunde und Gäste der Wählergruppe, sondern auch Gäste aus Rat und Verwaltung in unterschiedlichsten Funktionen einzuladen.

Auch In diesem Jahr zählte wiederum ein „Schaustellertisch“ zur Gästeschar.

Die offiziellen Grüße von Rat und Verwaltung übermittelte stv. Bürgermeisterin Angela Schmalhorst. Zuvor hatte Heinz-Günther Scheffer die zahlreich erschienenen Gäste, darunter den Personalratsvorsitzenden Dieter Bremes und dessen Frau, die CDU-Ratsmitglieder Thomas Helmerking und Markus Gedigk sowie den Fraktionssprecher der Bündnisgrünen Herbert Even begrüßt.

Ein besonderer Gruß galt auch dem jüngst aus dem Rat ausgeschiedenen Ratsherrn Kurt Huber und dessen Frau sowie den Werbe- und Marketingexperten Matthias Willmann und Markus Tenkhoff.

Als offizielles Jahresabschlussessen stand traditionell Grünkohl auf dem Speisenplan, den Ratskellerpächter Christian Weinert nach einem speziellen Oldenburgischen Rezept zubereitet hatte.

Daran schloss sich eine große Comedy- und Jonglage-Show mit dem Bielefelder Künstler Andreas Wetzig, alias „Krawalli“ an, der die Gäste bereits bis dahin als Aushilfskellner „Wilfried“ begeistert hatte.

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Vorstand der ‚Liste 2004‘ wieder komplett

BildRalf Weickenmeier Vorsitzender der unabhängigen Wählergemeinschaft

Zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Nachwahlen zum Vorstand hatte jetzt die unabhängige Wählergemeinschaft „Liste 2004 – Initiative für Herford“ geladen.

Die Nachwahlen waren erforderlich geworden, nachdem aktuell eine kleine Gruppe, darunter auch die über die Reserveliste der Wählergruppe „Liste 2004“ in den Rat eingezogene Regina Hensel, von ihren Ämtern zurück getreten, bzw. aus der Wählergruppe ausgeschieden war. Hensel hatte anlässlich der Mitgliederversammlung am 16. November auch die Aufgabe des Ratsmandates erklärt. Davon ist sie zwischenzeitlich jedoch wieder abgerückt, wodurch die sie bis dahin tragende Wählergruppe „Liste 2004“ im Rat der Stadt Herford ihren zur Kommunalwahl errungenen Fraktionsstatus zunächst verloren hat.

Dessen unbeirrt will die zur Kommunalwahl 2004 erstmalig flächendeckend in allen 22 Wahlbezirken angetretene unabhängige Wählergemeinschaft „Liste 2004“ ihre kommunalpolitische Arbeit fortsetzen und sich weiterhin deutlich als Vertreterin der Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Herford positionieren.

Dazu standen jetzt Nachwahlen zum satzungsgemäß bis 2006 gewählten Vorstand auf der Tagesordnung.

Zum neuen Vorsitzenden wählte die Mitgliederversammlung als höchstes satzungsgemäßes Gremium der Partei Ralf Weickenmeier, der zur Kommunalwahl als Direktkandidat im Wahlbezirk 5 für die „Liste 2004“ kandidiert hatte. Der in Karlsruhe geborene Dipl.-Informatiker und Fitness- und Ernährungsberater ist verheiratet und Vater dreier schulpflichtiger Kinder. Bekannt als in der Elternmitbestimmung aktiver Schulpflegschaftsvorsitzender hat Weickenmeier sich bereits im Schulausschuss sowie im Jugendhilfeausschuss einen Namen gemacht. Schulprojekte, wie den „offenen Ganztag“ hält er für sinnvoll, fordert aber auch außerhalb solcher Projekte ein hohes und überprüfbares Qualitätsniveau für alle Schülerinnen und Schüler.

Stellvertretender Vorsitzender der „Liste 2004“ ist weiterhin Ratsmitglied Heinz-Günther Scheffer, der bis zum Ausscheiden Regina Hensels auch Vorsitzender der Ratsfraktion der Wählergruppe war.

Neuer Kassierer ist Heiko Krüger. Tobias Benzin ist weiterhin Schriftführer und Webmaster der Wählergruppe.

Beisitzerinnen, bzw. Beisitzer sind auch künftig Björn Laffontien und Doris Scheffer. Satzungsgemäß neu hinzu kommen sind Gesa Kunst und André Krüger.

Für den zum Vorsitzenden gewählten bisherigen Revisor der Wählergruppe Ralf Weickenmeier wurde als künftiger weiterer Kassenprüfer Stefan Franke einstimmig gewählt. Zweiter Revisor bleibt Murat Taskiner.

Die Schiedskommission besteht ab sofort aus den Mitgliedern Volker Pallatzky, Oliver Kirschner und Klaus Zaborowski.

Vorstand

Sanierung und bauliche Veränderungen der KiTa Maiwiese (II)

Sanierung und bauliche Veränderungen der KiTa Maiwiese (II)Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

zur Sanierung sowie zu den baulichen Veränderungen im Bereich der KiTa Maiwiese hatte ich bereits per 19.02. d.J. eine Ratsanfrage an Sie gerichtet, die in der Sitzung des Rates am 18.03.2005 durch Herrn Thielicke beantwortet worden ist. Die schriftliche Beantwortung durch das Jugendamt vom 16.03.2005 liegt mir vor.

Die Beantwortung war für mich – wie Sie gewiss verstehen werden – unbefriedigend.

Gestern nun stand ein Sachstandsbericht auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses. Eine Vorlage gab es zu dem Tagesordnungspunkt leider nicht.

Schließlich stellte der seitens der Verwaltung beauftragte Architekt Bahr aus Hiddenhausen zu dem Tagesordnungspunkt sein Umbaukonzept vor.

Auf entsprechende Nachfragen wurde mir erneut bestätigt, dass allein die Herstellungskosten für die bisher geplanten Baumaßnahmen bei über € 1 Mill. liegen.

In dem Zusammenhang muss es – um das zu wiederholen – zum einen absolut unverständlich erscheinen, dass es im Vorfeld auch bei dieser aktuellen städtischen Baumaßnahme kein ordentliches Architektenwettbewerbsverfahren im Sinne aller Beteiligten – besonders im Sinne der KiTa, die neuerlich Partner-Kita der Stiftung „Bildung zur Förderung Hochbegabter“ ist – gegeben hat.

Zum anderen ist es nicht nachvollziehbar, dass hier über € 1 Mill. an Herstellungskosten aufgewendet werden, die weit überwiegend von der „Sanierung“ der z.T. maroden Bausubstanz aufgezehrt werden.

Nach dem Aufwand eines Betrages von über € 1 Mill. finden wir dann auf dem Grundstück, welches einem Neubau Raum geboten hätte, einen sanierten Altbau vor, dessen Raumkonzept – bedingt auch durch die Geschossigkeit – nicht annähernd zeitgemäßen Standards entspricht.

Es muss in der heutigen Zeit unter wirtschaftlich denkenden und handelnden Entscheidungsträgern möglich sein, mit zuständigen Fördergebern alternative förderwürdige Baumaßnahmen auf den Weg zu bringen, die geeignet sind, den Ansprüchen der nachwachsenden Generationen vollauf gerecht zu werden.

Wenn wir – während des seit Jahren laufenden Verfahrens – z.B. das in unmittelbarer Nähe gelegene kinderfreundliche Neubaugebiet „Auf dem Dudel/Bismarckstraße“ ausgewiesen haben, so sollte es möglich sein, solche Veränderung in das laufende Verfahren einzubringen und die nahe gelegene Kindertagesstätte „Maiwiese“ zeitgemäß neu zu errichten, ohne dass sich dies negativ auf die finanzielle Förderung auswirkt.

Ich gehe davon aus, dass wir uns unmittelbar gemeinsamen an die Fördergeber wenden und ein wirtschaftliches Handeln im Sinne unserer Kinder einfordern.

Noch ist es nicht zu spät.

Davon ausgehend, dass wir Erfolg haben werden, erwarte ich sodann eine Vorgehensweise, wie ich sie in meinem Schreiben an Sie vom 19.02.2005 angefragt habe.

Mit bestem Gruß
Ihr
Heinz-Günther Scheffer
Vorsitzender der Ratsfraktion
„Liste 2004 – Initiative für Herford“

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‚Kommunalpolitik eiskalt serviert‘

'Kommunalpolitik eiskalt serviert'Parteitag der Liste 2004 fordert mehr Bürgerbeteiligung

Zum so genannten „kleinen Parteitag“ hatte Gründungsvorsitzender Klaus Peter Wüllner Mitglieder und Gäste der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ in den Ratskeller geladen.

Wüllner zog eingangs eine positive Bilanz der zur Kommunalwahl 2004 erstmalig vollflächig in Herford angetretenen Wählergruppe, die sogleich in Fraktionsstärke den Sprung ins Herforder Rathaus geschafft hatte und sich sowohl im Rat als auch in den Ausschüssen, Beiräten und Drittorganisationen als Vertreter der Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Herford deutlich positioniert habe.

Unverblümt für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einzutreten, diese umfassend bzgl. der städt. Planungsprozesse und Entscheidungen zu informieren und in Entscheidungen einzubeziehen – so Wüllner – gelte es weiter voran zu treiben.

Der gut besuchte Parteitag beschäftigte sich sodann mit den satzungsgemäßen Formalien. Wenn die Tagesordnung routinemäßig auch Ergänzungs- und/oder Neuwahlen vorsah, so gab es diesbezüglich keinerlei Veränderungen.

Vorsitzender bleibt weiterhin Klaus Peter Wüllner. Ihm steht als Stellvertreter Heinz-Günther Scheffer zur Seite, der gemeinsam mit Ratsmitglied Regina Hensel die zur Kommunalwahl 2004 aus der Wählergruppe hervorgegangene Ratsfraktion führt.

Kassiererin bleibt Christiane Steinmeier. Tobias Benzin ist weiterhin Schriftführer und Webmaster der Wählergruppe.

Beisitzerinnen, bzw. Beisitzer sind Björn Laffontien, Dr. Clemens Schilling, Doris Scheffer, Volker Pallatzky und Ute Eilert.

Revisoren bleiben Murat Taskiner und Ralf Weickenmeier, die der Kassenführerin Christiane Steinmeier eine vorbildliche Kassenführung bescheinigten und den Antrag auf Entlastung sowohl der Kassiererin als auch des Vorstandes der Partei stellten.

Im Rahmen der Vorschau zur politischen Arbeit der Wählergruppe kamen sodann aktuelle Entscheidungen sowohl der Verwaltung als auch des Rates und der nachgeordneten Gliederungen zur Sprache.

So ging es noch einmal um die Verabschiedung des Haushaltes 2005. Die Wählergruppe hatte bewußt vorgeschlagen, den Haushaltsentwurf des Bürgermeisters weiter zu entfrachten und sodann – im Sinne u.a. einer positiven Signalwirkung – fraktionsübergreifend einvernehmlich zu verabschieden.

Nachdem die „Ampel“ aus SPD, Bündnisgrünen und FDP jedoch gegenüber Bürgermeister und Verwaltung ihre Zustimmung zum vom Bürgermeister vorgelegten Haushalt signalisiert hatte, waren die Verhandlungen seitens der Verwaltung allerdings abgebrochen worden.

Bemerkenswert in dem Zusammenhang, dass in der jüngsten Ratssitzung am 10. Juni sowohl SPD als auch Bündnisgrüne bestätigten, z.B. im Vorfeld der Haushaltsverabschiedung sehr wohl Kenntnis davon gehabt zu haben, dass der Haushalt nicht einmal die bereits bekannten routinemäßigen Lohn- und Gehaltserhöhungen der Stadtbediensteten enthalten habe und dass man bei der Prognose der Gewerbesteuereinnahmen delikaterweise vom „best case“ der jüngeren Vergangenheit – nämlich den vergleichsweise hohen Einnahmen aus 2004 – ausgegangen war.

Zur Sprache kamen ferner die ledigliche Sanierung in Millionenhöhe der KiTa Maiwiese, der ältesten Kindertagesstätte Herfords. Bei allem Verständnis für die Forderungen der derzeitigen Elternschaft will die Liste 2004 die Chance für einen wünschenswerten zeitgemäßen Neubau noch nicht etwa aufgeben.

Hier wird vielmehr auf ein rasches Umdenken der aktuellen Fördergeber und ein nachhaltiges begründetes Drängen seitens der Verwaltung gesetzt. Bisher waren Neubaupläne an der pauschalen Aussage der Fördergeber gescheitert, dass man derzeit keine Neubauten zu fördern bereit sei. Auch die CDU war der diesbezüglichen Kritik Scheffers anlässlich der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses beigetreten.

Kritisch wurde von der Versammlung auch die bisherige Vorgehensweise zur Umsetzung des „Offenen Ganztags“ diskutiert.

Besonders geht es den Verantwortlichen der Wählergruppe Liste 2004 um die bisherige Vergabepraxis sowohl im Rahmen der Bauplanungen als auch im Rahmen der Ausschreibungen und Vergaben des künftigen Inventars..

Dass vor diesem Hintergrund die veranschlagten Kosten für die geplanten Gesamtinvestitionen eingehalten werden, wird seitens der Wählergruppe erheblich bezweifelt.

„Wenn man beim MARTa-Invest“ die Mehrkosten neuerlich damit zu relativieren versucht, dass ein Großteil der Gelder schließlich den beauftragten ortsansässigen Handwerksbetrieben und Lieferanten zugeflossen sei, so scheint dies bei dem nächsten Großprojekt „Offener Ganztag“ schon wieder keinerlei Gültigkeit mehr zu haben“, beklagt Fraktionsvorsitzender Heinz-Günther Scheffer. „Wenn wir es endlich geschafft haben, dem vollkommen unverständlichen und vermeidbaren „Schulbüchertourismus“ der letzten Jahre zu entgehen, so vergeben wir jetzt bereits wieder vollkommen unnötig munter Großaufträge nach weit über die Grenzen Herfords und der Region hinaus“, so der Fraktionsvorsitzende.

Einvernehmlich griff der Parteitag den Vorschlag Wüllners auf, am 09. Juli unter dem Motto „Kommunalpolitik eiskalt serviert“ erneut auf die Straße zu gehen und mit Bürgerinnen und Bürgern das Gespräch zu suchen.

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Liste 2004 für mehr Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Linnenbauerplatzes

Liste 2004 für mehr Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des LinnenbauerplatzesZur Neugestaltung des Linnenbauerplatzes hat es seinerzeit bekanntlich im Juli 2004, also gegen Ende der letzten Ratsperiode, die so genannte „Ideenwerkstatt Linnen- bauerplatz“ gegeben.

Die ortsansässigen Architekturbüros Büros Schlattmeier und Kortemeier & Brokmann sowie das Atelier Dreiseitl aus Überlingen hatten Entwürfe vorgestellt (siehe Fotos).

Bewertet wurde die Ideenwerkstatt schließlich durch eine kleine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern; darunter zahlreiche Mitglieder des Rates der Stadt Herford.

Aber auch eine kleine „Jury“ befasste sich am 2. Tag der „Ideenwerkstatt“ mit den drei Entwürfen.

In dem Zusammenhang wurde dem Entwurf des Ateliers Dreiseitl überwiegend der Vorzug eingeräumt.

Verwaltungsseitig wird neuerlich aus dem Ergebnis der „Ideenwerkstatt Linnenbauerplatz“ eine Beauftragung des Ateliers Dreiseitl aus Überlingen hergeleitet, ohne, dass es bisher zu einer weiteren Bürgerbeteiligung und/oder mehrheitlichen Beschlussfassung z.B. im Rat der Stadt Herford gekommen wäre?

Die Ratsfraktion der „Liste 2004 – Initiative für Herford“ ist der Meinung, dass bzgl. der Neugestaltung dieses Platzes inmitten der Fußgängerzone unserer Innenstadt ein ordentliches Architektenwettbewerbsverfahren erfolgen sollte.

Ferner wird eine Beteiligung der inzwischen sensibilisierten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt erwartet, die über eine sich stundenweise auf zwei Tage erstreckende „Ideenwerkstatt“ hinausgehen sollte.

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Herforder für Kunst – Gesa Kunst Teil eines Kunstprojektes auf der ART 2005 in Frankfurt

BildNamensgleichheiten oder auch Namensähnlichkeiten spielen in der ’Zeitgenössischen Kunst’ immer wieder eine Rolle.

Wenn jetzt zu vernehmen war, dass die Herforder MARTa-Macher die 7-jährige Matha Herfort mit ihren Eltern nach Herford eingeladen haben, so haben sich in der Vergangenheit auch hier und dort Herforderinnen und Herforder von der Kunst infizieren lassen.

So hatte jüngst die Kunstmesse „ART“ 2005 vom 29.04. – 02.05. 2005 in Frankfurt alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Familiennamen ’Kunst’ eingeladen, sich mit einem Passfoto als Teil eines Kunstobjektes an der „ART“ 2005 zu beteiligen.

http://artfrankfurt.messefrankfu rt.com/global/de/home.html

Auf diese Weise ist die Herforderin Gesa Kunst, Mitglied der Wählergruppe „Liste 2004 – Initiative für Herford“, mit einem Foto inmitten der „Kunstfamilie“ Teil der Ausstellung auf der „ART“ 2005.

Passfoto als Teil eines Kunstobjektes

Passfoto als Teil eines Kunstobjektes

Jury bewertet Studentischen Ideenwettbewerb ‚Herford 2020‘

Jury bewertet Studentischen Ideenwettbewerb 'Herford 2020'Alle 11 Stadtentwicklungskonzepte als preiswürdig eingestuft

Der von Prof. Dr. Dieter Hassenpflug (Bauhaus-Universität Weimar/Tongji-University Shanghai) und dem Herforder Fraktionsvorsitzenden Heinz-Günther Scheffer angestoßene Studentische Ideenwettbewerb „Herford 2020“ hat in diesen Tagen in Weimar mit der Bewertung durch die Jury einen vorerst finalen Höhepunkt erreicht.

34 Studierende aus 7 Nationen der Fachbereiche „Architektur“ und „Europäische Urbanistik“ der Bauhaus-Universität Weimar haben sich ein Semester lang in Gruppen zu je 3 Studierenden mit der Stadt Herford auseinandergesetzt und unter der verheißungsvollen Überschrift „Herford 2020“ wettbewerbsmäßig 11 Stadtentwicklungskonzepte erarbeitet.

Die Aufgabenstellung sah in besonderem Maße vor, den Stadtraum zwischen Bahntrasse und Aa einerseits und zwischen Hansastraße und der Linie Stadtgraben-Kreishausstraße bzw. das „Dreieck“ MARTa – Radewig – Altstadt-Zentrum urbanistisch so zu entwickeln, dass Radewig und MARTa-Quartier in eine Beziehung wechselseitiger Förderung und Bereicherung treten können.

Dabei war das Wirkungsgefüge zwischen Bahnhof, Radewig MARTa und Innenstadt-Zentrum besonders zu beachten.

Die Jury stufte die 11 hervorragenden Arbeiten sämtlichst als preiswürdig ein, was gleichzeitig bedeutet, dass alle 34 Studierenden mit ihren Arbeiten am 09. April um 11:45 Uhr zur offiziellen und öffentlichen Preisverleihung durch den Herforder Bürgermeister auf den MARTa-Campus an der Goebenstraße eingeladen sind.

Die maßstäblichen Architekturmodelle werden dann noch bis zum 22. April auf der MARTa-Baustelle gezeigt.

Die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit von Susanne Prehl, Daiwa Jakutyte-Walangitang und Sebastian Brand sieht u.a. eine Hochschule/Uni in der Radewig vor.

Die von der Jury zweitplatzierten Studierenden Kristiane Schley, Simone Schöbel und Jens Büchting haben u. a. die Arndtstraße in Richtung Rathaus verschwenkt.

In der mit dem 3. Preis belegten Arbeit von Falk Hartenstein, Madlen Buchmann und Silvia Ulrike Rauch geht es u.a. um eine Mall sowie eine Einkaufspassage im Bereich des vorhandenen C&A-Gebäudes.

Patrick Gründel, Robin Rochlitz und Alexej Kolyschkow sehen in ihrer viertplatzierten Arbeit u.a. die Rekonstruktion des ursprünglichen Stadtteils Radewig vor, was die Verlegung der Straße „Auf der Freiheit“ in einen Tunnel bedingt, an welchen sich höhengleiche unterirdische Parkflächen anschließen.

Interessant bietet sich auch die mit einem Geldpreis bewürdigte Arbeit von Alexander Grychtolik, Kathrin Herz und Sebastian Frerichs dar, die „Shuttles“ auf Werre und Aa als weiteres innerstädtisches Verkehrsmittel vorsehen. Die Technische Lösbarkeit hat man gemeinsam mit der TU Ilmenau geprüft.

Aber auch eine typisch chinesische Lösung der Gruppe Na Chen, Hui Xiang, Fei Che und Zhang Xue Feng mit dem Titel „The Ring“ befindet sich unter den Arbeiten. ‚Der Ring von Herford‘ hat dabei zwei Bedeutungen: Er soll sowohl als Markierung als auch als Brücke verstanden werden. Die Fläche innerhalb des ‚Rings‘ soll sich als eine Art Schaubühne des täglichen Lebens entwickeln.

Um den Studentischen Ideenwettbewerb ‚Herford 2020‘ für die Stadt kostenneutral zu gestalten, war es Scheffer u.a. gelungen, für die Unterbringung der 34 Studierenden Herforder Gastfamilien zu finden, die das Projekt auf diese Weise nachhaltig unterstützt haben.

Bzgl. der Preisgelder in der Gesamthöhe von € 10.000,– haben sich anlässlich des ersten „Workshops“ im Dezember 2003 spontan Klaus Peter Wüllner, Friedrich-Wilhelm Schöneberg und Heinrich Wemhöner als Sponsoren zur Verfügung gestellt.

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